Schuldenschnitt Griechenland bis zu 70% – Enteignung der Griechen vorprogrammiert

Schon seit Monaten habe ich immer wieder erwähnt dass der Schuldenschnitt Griechenlands nur eine Frage der Zeit ist, nun sickert es auch in den Medien immer mehr durch, das Griechenland ein Teil der Schulden erlassen wird. Erst sprach man nur von 30 bis 50%, mittlerweile redet man von bis zu 70%. Doch was bedeutet eigentlich ein Schuldenschnitt? In den Mainstreammedien hört man immer etwas davon dass die Banken dann selber einen Teil der Schulden abschreiben müssen und Gläubiger auf einen Teil ihrer Schulden verzichten müssen (bis zu 70%).

Schon hier fängt das Problem an, denn nicht die Banken werden den Großteil des Ausfalles begleichen müssen, sondern der Steuerzahler, denn viele Banken werden erneut in Schieflage geraten. Egal ob es die Banken in Deutschland sind oder die Banken in Frankreich, alle die in griechische Staatsanleihen investiert haben, können große Probleme bekommen und das Auffangnetz sind die Gelder der Steuerzahler.

Es kommt aber noch schlimmer, zumindest für die Griechen, denn ein Schuldenschnitt bedeutet einfach formuliert nichts anderes, als dass die Guthaben der Sparer reduziert, zum Teil gestrichen werden. Ein Alptraum, der demnächst für die Griechen Wirklichkeit wird. Die meisten Griechen werden aber erst dann merken das es für die Ersparnisse zu spät ist, wenn die Währungsreform bereits durchgeführt wurde. Folgendermaßen könnte das Szenario aussehen, von einem Sonntag auf Montag wird plötzlich beschlossen dass die alte Währung Drachme wieder eingeführt wird und alle Ersparnisse auf den Konten inklusive Geldanlagen zur neuen alten Währung von Euro auf Drachme umgerechnet/umgestellt werden. Dort wo damals bspw. 10.000 Euro im Konto standen, stehen nun eventuell 5.000 Drachme. Erst beim einkaufen merken viele Griechen dann dass sie direkt enteignet und zur Kasse gebeten wurden, ein Kleinwagen kostet bspw. statt 10.000 Euro plötzlich keine 5.000 Drachme, sondern 8.500 Drachme, d.h. 70% teurer oder anders ausgedrückt das Vermögen der Griechen wurde dann um 70% entwertet. An den Löhnen hingegen wird man es nicht merken, diese werden relativ schnell angepasst werden. Lediglich beim Einkaufen werden die meisten Griechen merken, dass das Geld auf dem Sparkonto und in diversen anderen Geldanlagen eben alles andere als gut, geschweige sicher angelegt war.

Eines steht fest, in letzter Instanz kommt nicht die Bank oder eine andere Nation für den Staatsbankrott auf, sondern der Bürger. Der Bürger bürgt letztendlich immer für die Staatsschulden.

Gold bzw. ein Goldsparplan bietet eine ideale Möglichkeit, sich aus dem Schuldgeldsystem zu befreien, denn Gold kennt weder Inflationen, noch Währungsreformen. Falls Sie mehr über die Relevanz von Gold Wissen möchten, kann ich hierzu u.a. das Buch von Prof. Dr. Bocker empfehlen „Freiheit durch Gold“, Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige. Grundlegendes Wissen zum Thema Gold finden Sie auch in meinem E-Buch (Wert 27, 49 €) vor, welches sie auf der rechten Seiten kostenlos anfordern können. Bitte denken Sie daran, Wissen ist gut, doch nur angewendetes Wissen bringt letztendlich Resultate. Viel Spaß beim Lesen!

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