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	Kommentare zu: Bausparvertrag &#124; Warum ist ein Bausparvertrag schlecht?!	</title>
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		Von: Seb		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Seb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 09:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den Artikel!

Ein Bausparvertrag ist technisch nichts weiter als ein (kostspieliger) Zinsswap. Würde man ihn so bezeichnen, würde kaum jemand einen abschließen. Also hat man besser klingende Bezeichnungen erfunden, die aber natürlich nichts am Produkt selbst ändern.

Das einem Swap innewohnende Kontrahentenrisiko wurde jetzt noch einmal deutlicher, da ja nun nur noch die gesetzliche Einlagensicherung greift. Diese ist, sollte einmal ein etwas größeres Institut insolvent werden, nicht das Papier wert, auf die es gedruckt wurde. Ggf. würde die Rautenfrau dann eingreifen - mit Steuergeld. Also alles ein großer, wenn auch sehr schlechter Witz.

Nein, als Geldanlage ist ein Bausparvertrag in etwa so sinnvoll wie ein Aderlass bei einem entzündeten Blinddarm. Setzt man auf einen Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung und um sich die historisch niedrigen Zinsen zu sichern, mag der Gedanke durchaus verlockend klingen.

Es bleibt aber zum einen das Kontrahentenrisiko bis zur Hypothekenauszahlung. Zum anderen bezahlt man - wie bei einem jeden Swap - eine Gebühr für die Absicherung des späten Zinsrisiko. So funktioniert nun mal ein Zinsswap. Die Gebühr kommt in Form einer negativen Rendite (Realzins) auf das eingezahlte Kapital und ggf. versteckter Gebühren. Ob sich dann der Swap noch lohnt, muss genau nachgerechnet werden. Banken haben dafür alle nötigen Ressourcen, die meisten Kunden wohl kaum. Selbst dann bleibt ein Swap immer eine Wette. Und man wettet gegen eine Bank (Bausparkasse). Wie hoch liegen da die Chancen, dass man gewinnt?

Und die hohe Unflexibilität wurde ja im Artikel schon angesprochen. Man kann einen Vertrag natürlich kündigen, bezahlt dabei aber teuer für die Kündigung, wie bei Kapitallebensversicherungen auch. 

Warum lese von diesen und ähnlichen Fallstricken eigentlich nie etwas bei der Stiftung Warentest (Finanztest)? Ach so, ja, natürlich, 11 % des Budgets kommt von der Regierung. Mit der darf man es sich also nicht verscherzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Artikel!</p>
<p>Ein Bausparvertrag ist technisch nichts weiter als ein (kostspieliger) Zinsswap. Würde man ihn so bezeichnen, würde kaum jemand einen abschließen. Also hat man besser klingende Bezeichnungen erfunden, die aber natürlich nichts am Produkt selbst ändern.</p>
<p>Das einem Swap innewohnende Kontrahentenrisiko wurde jetzt noch einmal deutlicher, da ja nun nur noch die gesetzliche Einlagensicherung greift. Diese ist, sollte einmal ein etwas größeres Institut insolvent werden, nicht das Papier wert, auf die es gedruckt wurde. Ggf. würde die Rautenfrau dann eingreifen &#8211; mit Steuergeld. Also alles ein großer, wenn auch sehr schlechter Witz.</p>
<p>Nein, als Geldanlage ist ein Bausparvertrag in etwa so sinnvoll wie ein Aderlass bei einem entzündeten Blinddarm. Setzt man auf einen Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung und um sich die historisch niedrigen Zinsen zu sichern, mag der Gedanke durchaus verlockend klingen.</p>
<p>Es bleibt aber zum einen das Kontrahentenrisiko bis zur Hypothekenauszahlung. Zum anderen bezahlt man &#8211; wie bei einem jeden Swap &#8211; eine Gebühr für die Absicherung des späten Zinsrisiko. So funktioniert nun mal ein Zinsswap. Die Gebühr kommt in Form einer negativen Rendite (Realzins) auf das eingezahlte Kapital und ggf. versteckter Gebühren. Ob sich dann der Swap noch lohnt, muss genau nachgerechnet werden. Banken haben dafür alle nötigen Ressourcen, die meisten Kunden wohl kaum. Selbst dann bleibt ein Swap immer eine Wette. Und man wettet gegen eine Bank (Bausparkasse). Wie hoch liegen da die Chancen, dass man gewinnt?</p>
<p>Und die hohe Unflexibilität wurde ja im Artikel schon angesprochen. Man kann einen Vertrag natürlich kündigen, bezahlt dabei aber teuer für die Kündigung, wie bei Kapitallebensversicherungen auch. </p>
<p>Warum lese von diesen und ähnlichen Fallstricken eigentlich nie etwas bei der Stiftung Warentest (Finanztest)? Ach so, ja, natürlich, 11 % des Budgets kommt von der Regierung. Mit der darf man es sich also nicht verscherzen.</p>
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