Das Problem und die Lösung

Der kleine Mann wird immer arm bleiben und sich niemals Wohlstand aufbauen. Warum? Weil er generell auf die Geldillusion des Zinses hereinfällt und nicht den Zusammenhang zwischen „realen Zins“ und „Zins“ versteht.

Da jede staatlich geförderte Anlage eine Rendite unter der der Inflation erzielt, kann klassisches Sparen somit nur Verlust bedeuten. Egal was wir nehmen, ob Bausparer, Kapitallebensversicherungen, Riester/Rürup – alle erzielen eine Rendite weit unter der der Inflation. Generell liegt der Zins zwischen 2 bis 4%.

Hier sehen Sie an der Grafik warum dieser Zins zur Geldvermehrung nicht reicht und nicht mal groß genug ist um die Inflation plus Steuern zu schlagen:

wahre Rendite - nach Inflation und Steuern

wahre Rendite – nach Inflation und Steuern

Wie Sie oben sehen, benötigen Sie mindestens 5% Zinsen pro Jahr nur um die Kaufkraft zu bewahren.

Doch es kommt noch schlimmer, denn erstens ist die „offizielle Inflation“ (Preisindex) nicht Ihre persönliche Inflation, d.h. mit „nur“ 3% reden wir die Situation schöner als sie ist und zum anderen besteht aktuell die Gefahr, dass die Inflation enorm ansteigt und somit noch mehr von den Ersparnissen in diesen Anlagen vernichtet.

Experten wie Dr. Mark Faber und Prof. Dr. Max Otte prophezeihen schon jetzt – Inflationen von über 10% pro Jahr werden sicher kommen.

Zudem besteht mit zunehmender Staatsverschuldung die Gefahr einer Währungsreform. Was dies in der Vergangenheit für Papiergeldsparer bedeutet hat, verdeutlicht die folgende Grafik:

Papiergeldanlagen - immer wieder totale Enteignung

Papiergeldanlagen – immer wieder totale Enteignung

Oben sehen Sie das „Sparer 1“ (Papiergeldsparer) immer wieder alles verloren hat. Der „Sparer 2“ (Edelmetallsparer) hingegen hat sein Vermögen unabhängig von Inflation, Währungsreformen, Lastenausgleichsgesetz, Ermächtigungsgesetz und anderer staatlicher Willkür oder wirtschaftlicher Umstände immer weiter aufgebaut.

Fakt – Papiergeldanlagen sind nicht mehr als legaler Betrug, sie gaukeln dem Sparer eine Wertsteigerung vor, erzielen allerdings nicht mehr als eine nominale Gelderhöhung, d.h. der Geldbetrag steigt aber die Kaufkraft erhöht sich nicht, sondern verringert sich sogar. Vermögen baut man also so nicht auf.

Zudem sind diese Anlagen welche offiziell als sicher gelten, wie oben bereits bewiesen, alles andere als sicher, sondern hoch gefährlich.

Doch dem nicht genug, sind alle diese Sparverträge total unflexibel. Wenn man bspw. früher aus dem Sparvertrag raus möchte oder muss, droht noch größerer Verlust. Daher rate ich Finger weg. Die Rendite schlägt nicht mal die Inflation und man kommt an das Geld nur schwer wieder ran. Egal ob Bausparer-, Kapitallebensversicherungs- oder Riester/Rürup-Vertrag, halten Sie Abstand von diesen Geldvernichtungsanlagen. Mehr zum Thema finden Sie in der jeweiligen unteren Rubrik.

2 Responses to Das Problem und die Lösung

  1. Pingback: Arm trotz Riester. Sparen für’s Sozialamt | Goldsparplan

  2. Thomas sagt:

    Das stimmt alles.
    Internette Grüße

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