Deutschland ist pleite die wahre Verschuldung beträgt 7,86 Billionen Euro

Offiziell wird behauptet Deutschland stehe mit “nur” 2, 18 Billionen Euro in der Kreide. Schon diese Zahl sollte niemanden beruhigen, denn bedeutet dies nichts anderes als das jeder Bürger 26.259 Euro Schulden hat. Sie haben richtig gelesen! Sie wie ich stehen  – ob wir es wollen oder nicht – mit 26.259 Euro im Minus! Oder anders ausgedrückt, “bürgen” bereits – spätestens jetzt wissen Sie auch woher das Wort Bürger stammt – in diesem Umfang für die Staatsschulden.

Dies ist nicht nur eine gewaltige Summe, sondern Deutschland besitzt damit eine Schuldenquote von etwa 80% zum BIP. Die folgende Abbildung zeigt die stetige Schuldenbergentwicklung Deutschlands:Statistik: Staatsverschuldung von Deutschland gemäß Maastricht-Vertrag (in Milliarden Euro) von 1991 bis 2013* | StatistaQuelle: Statista.de

Deutschland ist damit weit über der maximalen Verschuldungsgrenze von 60% nach den Maastricht-Kriterien – häufig auch EU-Konvergenz genannt.

Doch dies ist lediglich die halbe Wahrheit, denn sobald man die ganzen rechtlichen Zusagen u.a. für die kommenden Pensionsansprüche für Beamte mit einberechnet sind die Schulden Deutschland nochmals weitaus höher. Statt 2,18 Billionen Euro kommt man auf 7, 86 Billionen Euro. Wie soll Deutschlands dies zukünftig jemals schultern?

Video: Deutschland ist pleite – die wahre Verschuldung beträgt (knapp) 8 Billionen Euro

Aktuell wird ja von der amtierenden Politik im großen Stile Selbstbeweihräucherung betrieben, das man dieses Jahr – also Deutschland – voraussichtlich keine neuen Schulden mehr macht. Doch wenn Sie oben sehen, das in diesen 2,18 Billionen Euro die ganzen Zusagen nicht einberechnet sind, dann wissen Sie das die Zahlen schlicht gesagt eine Lüge an das Volk sind. Als Unternehmer würde man aufgrund von Bilanzschwindel in den Knast wandern.

Zudem sollte einem bewusst sein, dass die aktuellen Zinsen welche Deutschland bezahlen muss unglaublich gering sind – was den Sparer ärgert und der Politik sehr entgegen kommt (geringe Kreditzinsen). Wer sein Geld für bspw. 10 Jahre auf deutsche Staatsanleihen parkt bekommt dafür gerade einmal knapp über 0%, wie die folgenden Grafik zeigt:

Deutschland Rendite auf 10 Jahre Staatsanleihen

Deutschland Rendite auf 10 Jahre Staatsanleihen

Quelle: http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-g20.htm

Jetzt können Sie gerne selber – wenn Sie mögen – die “grandiose” Leistung der amtierenden Politiker einschätzen! Bei annähernd 0% Zinsen bzw. Kreditzinsen keine neue Schulden zu machen ist beileibe keine dolle Kunst. Insbesondere wenn man zudem weiß, dass die Bilanz – denn statt 2,18 Billionen Euro haben wir effektiv 7,86 Billionen Euro – drastisch schöngerechnet wurde.

Dabei sollte niemand vergessen, das keine neuen Schulden machen lediglich bedeutet, dass der Schuldenberg nicht weiter gestiegen ist. Allein im Jahr 2013 musste die BRD unglaubliche 35 Milliarden Euro für Zinsen zahlen. Für 2015 werden trotz der geringen Zinsen 28,2 Milliarden Euro prognostiziert – dies sind knapp 10% des Bundeshaushaltes, wie in folgender Grafik ersichtlich:

Schulden Deutschland 2015

Schulden Deutschland 2015

Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de

Nun stellen Sie sich bitte vor, die Zinsen steigen wieder, bspw. auf knapp 8% wie im Jahre 1995 (obige Grafik). Auf einen Schlag hätte Deutschland mehr als 150 Milliarden Euro im Jahr nur für Zinsen zu begleichen, ohne das auch nur ein Cent des gewaltigen Schuldenberges abgetragen werden würde. Sehr schnell könnte Deutschland so in die Schuldenspirale abrutschen und zahlungsunfähig werden und Sie wissen ja, schon offiziell steht jeder – Sie wie ich – mit 26.259 Euro in der Kreide.

Ist es also gerade zu aktuellen Zeiten weise – mit diesem Hintergrundwissen – seine Ersparnisse in Verträge wie Riester, Rürup, Bausparvertrag, Festgeld, Kapital-Lebensversicherungen und Co zu parken – Anlagen welche alle zum größten Teil in Staatsanleihen investieren? Anleihen in denen jeder Bürger jederzeit einfach zur Bürge herangezogen werden kann (Währungsreform, Inflation)? Anlagen in denen jeder Bürger gläsern ist?

Ich bin der vollsten Überzeugung, das es gerade aktuell sinnvoll ist verstärkt sein Geld in Gold abzusichern. Und damit meine ich nicht deshalb weil Gold derzeit besonders preisgünstig ist und somit das Timing ideal um am nächsten Goldpreisanstieg zu profitieren, sondern ich meine es vor allem aus der Perspektive der Sicherheit: Denn Gold bedeutet Unabhängigkeit! In Gold kann niemand zur Bürge – durch Inflation oder/und Währungsschnitt – herangezogen werden. Es ist eine Anlage fern des Schuldgeldsystemes. Gold ist darüber hinaus eine anonyme Anlage, ein Punkt der eventuell schon bald sehr wichtig werden könnte, nämlich spätestens dann wenn der Staat seine Bürger verstärkt enteignen will – was im Übrigen eigentlich schon aktuell bei den normalen Sparern praktiziert wird (Zinsen geringer als Inflation = real Kaufkraftverlust).

Ich wünsche Ihnen bei Ihren Anlageentscheidungen eine weise Entscheidung. Sofern Sie in die Geschichte schauen, wissen Sie genau inwieweit man insbesondere beim Thema sparen und Enteignungen dem Staat vertrauen kann. Die Geschichte lügt zum Glück nie! Leider liegt es oftmals in der menschlichen Natur nicht zu Lebzeiten gemachte Erfahrungen einfach auszublenden.

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Prof. Dr. Max Otte im Video: Es bleiben nur Aktien und Gold

Der Weg aus der Krise führt nach Ansicht Prof. Dr. Max Otte über die Enteignung der Sparer. In Zukunft werden immer mehr Sparer welche sich in Geldwerten  – wie Sparkonten, Festgeld, Anleihen, Zertifikate, Riesterverträge, Kapitallebensversicherungen – befinden durch das Mittel der Inflation enteignet werden. Auf lange Zeit werden nur Sachwerte das Vermögen schützen können.

Prof. Dr. Max Otte ist der Ansicht, das aktuell lediglich Sachwerte sinnvoll sind. Wobei er klar betont das er hierbei Immobilien ausschließt und lediglich Aktien und Gold als empfehlenswert betrachtet. Dabei erwähnt er im Übrigen, das er damals schon bei einem Goldpreis von 1.900 USD die Feinunze sagte, dieser Preis sei keinesfalls überteuert. Dementsprechend umso günstiger ist der aktuelle Goldpreis von (noch) unter 1.300 USD die Feinunze zu bewerten.

Meine Meinung: Ich vertrete viele Standpunkte von ihm, auch wenn ich nicht überall mit ihm mitgehe. Klar seine Reputation als Professor – und dann auch noch im Bereich der VWL – ist um Welten höher als meine. Zudem war er mehrmals in Folge Börsianer des Jahres und verwaltet überdurchschnittlich erfolgreich einen Fond. Darüber hinaus hat er u.a. die Weltwirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 als einer der wenigen richtig vorher gesagt. Im Übrigen, bin ich auch ein großer Fan von Prof. Dr. Max Otte und habe nahezu alle seine Bücher gelesen und kann diese jedem – der seine Finanzen in die eigene Hand nehmen möchte – empfehlen.

Besonders zu seiner Einschätzung was die physische Anlage in Gold betrifft und dessen Bewertung gehe ich mit ihm mit. Ebenso das Aktien in jedes Portfolio dazugehören. Auch seine Aussage, das er Immobilien aktuell zum Einstieg nicht als sinnvoll betrachtet, kann ich absolut unterstreichen. Doch abgesehen von den momentanen allgemein hohen Preisen in diesem Bereich gibt es hier allerdings – in meine Augen – noch weitere gute Gründe, welche u.a. darin liegen das Immobilienbesitzer ein leichtes Opfer sind. Nach meiner Einschätzung wird der Staat hier schon möglicherweise sehr bald verstärkt die Eigentümer zur Kasse bitten. Schon jetzt sind steigende Grunderwerbssteuern in nahezu alles Bundesländern ein deutliches Signal. Eine weiteres Problematik ist die eingeführte Mietbremse und die last but not least, fehlende Anonymität dieser Anlage.

Gerade was den letzten Punkt betrifft – fehlende Anonymität – betrachte ich als zunehmend wichtig. Zumindest so lange wie die Schuldenproblematik in der Eurozone und die Haftung Deutschland nicht geklärt ist. Mit anderen Worten, sollte uns der Euro tatsächlich in Zukunft um die Ohren fliegen, wären auch Immobilien- und Aktienbesitzer ein sehr leichtes Opfer. Für den ein oder anderen der eventuell aktuell nicht ganz über die Schulden-Situation in der Eurozone auf dem Laufenden sein sollte, kurz zur Erinnerung: Die zwei größten Volkswirtschaften der Eurozone, also Frankreich und Italien, haben nach wie vor massive Probleme. Sollten die Zinsen bspw. nur leicht steigen und eine zweite Krise folgen, würden beide Staaten mit hoher Wahrscheinlichkeit gravierende Probleme mit der Refinanzierung bekommen. Schon jetzt sind sie vom Staatsbankrott nicht all zu weit entfernt. Und aufgrund ihrer Größe würden sie das gesamte Finanzsystem der Eurozone zum bersten bringen. Deutschland würde möglicherweise dann mit in den Strudel der Schuldenspirale gerissen werden und im Worst-Case ebenso massive Schwierigkeiten bekommen. In diesem Fall müsste schnell Geld beschafft werden und Sie dürfen drei mal raten wer dann bürgen darf – genau der Bürger! Leute mit nicht anonymen Werten wären dann also ein leichtes Ziel – ein leichtes Opfer.

Daher ist meine Meinung, das es aktuell sehr vernünftig ist etwas mehr Gold in das Vermögensportfolio zu streuen. Nicht in erster Linie deshalb weil der Goldpreis zur Zeit so besonders günstig ist, sondern weil es nahezu die einzige anonyme Anlagemöglichkeit bei gleichzeitiger krisenresistenz ist – egal ob Inflation, Deflation, Währungsschnitt oder what ever, Gold bleibt Gold. Diese Anonymität könnte möglicherweise schon sehr bald wesentlich wichtiger werden, als es dem ein oder anderen lieb ist.

Zudem empfehle ich Aktien nur demjenigen der hier ständig seine Hausaufgaben macht. Denn im Gegensatz zu Gold – hier muss man lediglich aufpassen bei welchem Anbieter man sein Gold kauft – kann man bei Aktien auch vieles falsch machen. Und ein (Aktien-) Fond ist aufgrund der allgemein hohen Kosten und der gleichzeitigen Klumpenbildungsgefahr – je mehr Anleger umso schwerer wird es für das Management lukrative sichere Anlagen zu finden – nur bedingt zu empfehlen. Wie gesagt, dies ist meine Meinung zum Thema Aktien und Gold! Jeder solle/möge – wie immer – seine eigene Entscheidung dazu fällen. Wie dem auch sei finde ich das folgende Video von Prof. Dr. Max Otte zu dieser Thematik absolut sehenswert und der ein oder andere kann daraus sicherlich wertvolle Schlüsse für sich ziehen.

Prof. Dr. Max Otte: Der Weg aus der Krise über die Enteignung der Sparer

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Goldpreisentwicklung 2014 in Euro etwa 12,5 Prozent

Die Goldpreisentwicklung im Jahr 2014 war für Euro-Anleger mal wieder mehr als erfreulich.

Lag der Goldpreis zu Beginn des Jahres noch bei etwa 875 Euro die Feinunze, liegt er aktuell bei etwa 985 Euro die Feinunze. Dies entspricht einem Goldpreisanstieg von circa 12,5%. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Goldpreises von Anfang Januar 2014 bis heute dem 31.12.2014:Goldpreisentwicklung 2014

Goldpreisentwicklung 2014

Quelle der Abbildung: http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/euro

Welche Anlage konnte dieses Jahr noch – auch nur annähernd – mit der Goldpreisentwicklung mithalten und ist dabei gleichzeitig steuerfrei?

Hinweis: Nach einem Jahr Aufbewahrung von Anlagegold entfällt die Abgeltungssteuer. Zudem fällt beim Kauf – entgegen zu bspw. anderen Edelmetallen wie Silber – keine Mehrwertsteuer an.

Außer eventuell einigen Spekulationen wie in Aktien wohl nur sehr wenige Anlagen! Und der große Vorteil dabei natürlich, entgegen zu bspw. Aktien kann Gold niemals insolvent gehen! Dies gilt nun schon seit über 5.000 Jahren und wird auch zukünftig so bleiben, denn Gold hat einen natürlichen inneren Wert!

Doch es bleibt dabei, auch wenn der Goldpreis dieses Jahr um etwa 12,5 Prozent gestiegen ist und auch schon in den vorangegangenen 10 Jahren – im Zeitraum März 2003 bis März 2013 – eine durchschnittliche jährliche Preissteigerung von beeindruckenden 14,24% aufweisen kann, in erster Linie sollte man Gold nicht aufgrund seines Wertsteigerungspotentials erwerben, sondern vor allem aus Absicherungsgründen.

Bedeutet, unabhängig des Goldpreises gehören Minimum 10 bis 30% in jedes gesunde Vermögensportfolio dazu. Denn sicher ist: “Geld verfällt und Gold erhält” das Vermögen auch in zukünftigen Krisensituationen! Eine Tatsache welche man so leider weder von einer Währung, klassischen Kapitalanlage, noch einer Aktie behaupten kann.

Nach meiner persönlichen Einschätzung hat der Goldpreis auch die nächsten Jahrzehnte mindestens ein genauso hohes Entwicklungs-Potential wie die letzten Jahrzehnte, insbesondere seitdem der Peak of Gold überschritten wurde.

Zudem kommt das Gold aktuell für viele Anleger immer interessanter wird, u.a. deshalb weil klassische Geldanlagen immer weniger abwerfen. Das Jahr 2014 ist wohl das erste Jahr, seit der Gründung der Bundesrepublik, das Kunden auf Konten sogar Negativzinsen erhalten. Im nächsten Jahr 2015 ist mit einer Verschärfung der Lage zu rechnen.

Dem nicht genug, auch die Krisen könnten 2015 wieder aufflammen und so verstärkt den Goldpreis positiv beeinflussen. So bereitet bspw. Griechenland aktuelle große Sorgen und könnte nächstes Jahr tatsächlich aus dem Euro austreten. Auch die Schwergewichte der Eurozone bereiten zunehmend Kopfschmerzen, so hat bspw. Frankreich nach wie vor große Probleme, die Arbeitslosenquote stieg dort dieses Jahr sogar auf ein neues Rekordhoch und auch die Wirtschaft und Verschuldung entwickelt sich weiter in die verkehrte Richtung.

Somit spricht vieles dafür, das auch das Jahr 2015 ein besonders gutes Jahr für die Goldanleger werden könnte. Doch wie schon gesagt, sollte dies nicht das Hauptmotiv sein, sondern in erster Linie die Absicherung des Vermögens, daher gehören 10 bis 30 Prozent – unabhängig des Goldpreises – in jedes gesunde Vermögensportfolio dazu. Mit einem Goldsparplan lässt sich dies sehr bequem realisieren und erlaubt es so zusätzlich am Cost Average Effect zu profitieren.

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In Gold investieren sinnvoll? Überraschende Beispielrechnung zur Gold Anlage

Wer überlegt in Gold zu investieren steht oft vor der Frage: “Ist es sinnvoll in Gold zu investieren?” Dabei soll es in diesem Beitrag nicht um den Punkt Sicherheit gehen, denn grundsätzlich jeder der darüber nachdenkt in Gold anzulegen tut dies natürlich in erster Linie vor allem aufgrund der Sicherheit dieser Anlage. Nicht umsonst ist Gold die einzige Beimischung welche (seriöse) Finanzberater in jedes gesunde Portfolio aus “Absicherungsgründen” als unausweichlich empfehlen. Doch abgesehen von dem Faktor das Gold bereits seit über 5.000 Jahren in den Händen der Menschheitsgeschichte nie wertlos wurde, wie attraktiv kann diese wohl edelste aller Anlagen in der Wertsteigerung sein?

Welche Wertsteigerung ermöglicht die Gold Anlage?

Als erstes sei gesagt, bekanntlich wirft Gold weder Zinsen noch Dividenden ab, doch der Wert dieses edlen Metalls ist die letzten Jahrzehnte – natürlich mit Schwankungen – kontinuierlich angestiegen. Konkret liegt die durchschnittliche Wertsteigerung in den letzten 40 Jahren bei beeindruckenden 9,5% im Jahr (Rechnung von 1970 bis 2010). Und dies im Übrigen steuerfrei – nach mindestens einem Jahr Lagerung ist Gold sogar vor der Abgeltungssteuer befreit –  und je nach Anlage ohne die gängigen hohen Kosten für Provisionen und Verwaltung. Zum Vergleich: Bei klassischen Anlageprodukten – egal ob Fonds, LV oder Riestervorsorge – fallen generell Kosten von 20 bis 40% an. Die Goldanlage hingen veranschlagt bei manchen seriösen Anbietern gerade mal Kosten im Promillebereich (Empfehlungen dazu später). Bedeutet: Gold ist nicht nur vor Steuern eine attraktive Anlage, sondern tatsächlich auch noch ebenso nach Steuern und Abzug der Kosten für Verwaltung und Co!

Natürlich können die 9,5% durchschnittliche Wertsteigerung im Jahr keine Garantie dafür sein, das dies auch in den nächsten Jahrzehnten so sein wird. Einige Experten gehen von wesentlich höheren Steigerungen aus, allein schon aufgrund des Peaks of Gold (maximale Fördermenge ist erreicht). Doch in die Glaskugel schauen kann natürlich dennoch niemand.

Beispielrechnung bei 9,5% Wertsteigerung pro Jahr

Dennoch habe ich mir die Mühe gemacht einmal lediglich davon auszugehen, dass der Goldpreis sich – trotz allein der Tatsache, dass die Goldförderung die letzten 10 Jahre pro Jahr um 18% gestiegen ist , trotz der Tatsache, dass die Goldnachfrage stetig zunimmt und die vorhandene förderbare Menge an Gold sukzessive sinkt – auch die nächsten Jahre “nur” um 9,5% pro Jahr erhöht.

Dabei habe ich mich gefragt was bspw. passieren könnte wenn jemand bereits ab dem 18. Lebensjahr damit anfängt regelmäßig nur 100 Euro im Monat zu sparen und dies bis zur Rente durchziehen würde. Was denken Sie, wie viel Ertrag würden sich bei nur 100 Euro im Monat bei 49 Jahren – 18. Lebensjahr bis 67. Lebensjahr – ergeben? Die Antwort auf diese Frage sehen Sie in folgender Grafik: Gold als Anlage sinnvoll?
Quelle des Vergleichrechners: zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Wie Sie oben sehen können ergeben sich in diesem Zeitraum beeindruckende 1.120.531,72 Euro! Wenn wir also jetzt zur Frage zurückkommen: “Ist Gold investieren sinnvoll?” Dann lautet die Antwort ganz klar: “Gold ist nahezu konkurrenzlos sinnvoll!” Denn nicht nur das Gold eine attraktive Wertsteigerungschance bietet, sondern zugleich die Tatsache, das Gold niemals wertlos werden kann! Welche andere Anlage bietet also beides ebenso gleichzeitig – Sicherheit + Wertsteigerungspotential? Geschweige ist gleichzeitig vor der Steuer befreit, hat nur geringste Kosten und erlaubt zudem höchste Flexibilität (letzte zwei Punkte gelten natürlich leider nicht für alle Goldanbieter, konkrete Empfehlungen dazu später)? Außer Gold, gibt es wohl keine zweite derartige Möglichkeit!!

Als nächstes habe ich mir die Frage gestellt: “Was würde passieren wenn jemand zusätzlich 10.000 Euro als Einmalanlage tauschen würde – und ansonsten genauso wie im ersten Beispiel frühzeitig mit dem regelmäßigen Gold sparen mit 18 Jahren anfängt und sukzessive einen Teil seines Geldes in dieses edle Metall bis zur Rente absichert?” Also selbes Beispiel und Szenario wie oben + 10.000 Euro Einmalanlage in Gold. Was glauben Sie würde bei wiederum 9,5% rauskommen? Das beeindruckende Resultat finden Sie in folgender Abbildung:In Gold investieren sinnvoll Grafik
Quelle des Vergleichrechners: zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Wie Sie oben in der Abbildung sehen können würde eine zusätzliche Einmalige Sparrate von 10.000 Euro den Goldsparer fast zum Multimillionär machen. In Zahlen würde ein Endbetrag von 1.974.205,30 Euro stehen bleiben!

Mal im Ernst, haben Sie Gold bisher lediglich als Absicherung für Ihr Vermögen betrachtet oder/und lediglich als Steuersparmodell oder haben Sie darüber hinaus tatsächlich auch schon erkannt welches beeindruckende Potential die Goldanlage bietet?

Natürlich ist dies alles nur eine Szenariorechnung. Es kommt u.a. natürlich auf die zukünftige Goldpreisentwicklung an und nicht zuletzt auch auf die Kosten des jeweiligen Anbieters. In erster Linie sollte Gold als Anlage nach wie vor als Versicherung fürs Vermögen betrachtet werden, alles andere ist dann ein umso schönerer Nebeneffekt. Wie versprochen nun am Ende dieses Beitrages eine Auswahl von seriösen und preiswerten Anbietern – inklusive voller vorhandener Flexibilität – in einem Vergleich (hier klicken).

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Goldpreis erreicht nun doch noch neues Allzeithoch

Kaum zu glauben, der Goldpreis ist dieses Jahr überraschenderweise nun doch noch auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Damit hätte wohl niemand mehr gerechnet. Doch wie konnte es dazu überhaupt noch kommen?

Nun die Frage des Goldpreises sollte niemals ohne die Betrachtung der Währung geschehen. So ist der Goldpreis bspw. in Dollar gerechnet dieses Jahr gefallen, in Euro hingegen – was nur wenige wissen – ist der Goldpreis sogar gestiegen, von etwa 880 Euro die Feinunze auf 960 Euro die Feinunze! Dazu die folgende Abbildung der Goldpreisentwicklung in Euro von Januar bis zum Oktober 2014 (heutiger Kurs in Euro 962 Euro):

Goldpreis in Euro 2014

 

Quelle der Abbildung: http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article133113982/Die-zwei-mysterioesen-Seiten-des-Goldes.html

Je nach Währung konnte also entgegen der Dollarbewertung tatsächlich neue Rekorde erreicht werden, so wie bspw. in Russland, wo der Goldpreis in Rubel sogar ein neues Allzeithoch erlangte. Die folgende Abbildung zeigt das Allzeithoch des Goldpreises in Rubel im Zeitraum 2004 bis 2014:

Goldpreis in Rubel

Quelle der Abbildung: http://www.goldpriceoz.com/gold-price-russia/

Der Goldpreis spiegelt also quasi antizyklisch den Verfall der Währung wieder. Die Russen welche rechtzeitig ihre Rubel in Gold getauscht haben konnten ihr Vermögen retten. Die russische Bevölkerung hingegen welche weiterhin ihre Ersparnisse in Rubel hält bzw. in Anlagen welche in Rubel aufbauen werden wohl auch weiterhin immer mehr Kaufkraft verlieren, welches im Worstcase sogar in einem Totalverlust enden könnte. Immer mehr Experten rechnen gar damit das Russland dem Staatsbankrott entgegen schlittert. Falls dies tatsächlich passiert, wäre eine Abwertung der Währung (Währungsreform) möglich. Schon jetzt haben die Russen mit einer hohen Inflation zu kämpfen. So lag der durchschnittliche Verdienst der russischen Bevölkerung vor einiger Zeit noch umgerechnet bei etwa 800 Euro im Monat, nun sind es nur noch etwa 400 Euro, d.h. die Menschen in Russland können sich immer weniger von ihrem erarbeiteten Geld leisten.

Das Beispiel Russland sollte uns allen eine Warnung sein. Es zeigt warum es unklug ist alles Geld in Währung zu halten bzw. lediglich in Anlagen zu sparen welche in Geldwert notiert sind. Nur Sachwerte bieten in solchen Zeiten Schutz und Gold ist bekanntlich der Sachwert Nr. 1 und schützt wie keine andere Sachwertanlage so gut vor Inflation oder/und Währungsreform. Zudem ist bei Gold ein wesentlicher Vorteil, das es – im Gegensatz zu bspw. einer Immobilie – ein mobiler Wert ist und jederzeit in andere Werte bzw. Währung umgetauscht werden kann (höchste Flexibilität). Wer dies verstanden hat sichert regelmäßig einen Teil seiner erarbeiteten Werte in dieses edle Metall ab bspw. bequem und einfach via eines Goldsparplanes.

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Gold ist und bleibt das ultimative Zahlungsmittel und die beste Vermögensversicherung

Über Gold lässt sich – wie über jede andere mögliche Anlage – streiten, doch einige Fakten über Gold können selbst die härtesten Kritiker der Goldanlage – in der Regel vor allem Banken und Fondsmanager, welche ja in Konkurrenz zu Gold stehen – nicht abstreiten.

1. Gold ist und bleibt das ultimative Zahlungsmittel! Nicht umsonst horten Zentralbanken immer noch große Bestände in Gold! Nicht von ungefähr wird bei Währungszusammenbrüchen – bspw. in Deutschland von 1945 bis 1948 – Gold immer als Geldersatz akzeptiert!

2. Gold ist die ultimative Versicherung! Denn im Gegensatz zu einer Währung, Aktie, Fonds, Sparkonto etc. ist Gold noch nie wertlos geworden – seit über 5.000 Jahren (seitdem der Mensch es nutzt)!

3. Die Goldnachfrage nimmt immer weiter zu, die Fördermenge hingegen ab! Allein diese Tatsache führt früher oder später – Angebot und Nachfrage – zu einem stetig steigenden Goldpreis!

Statistik: Weltweite Goldnachfrage von 2004 bis 2013 (in Tonnen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Fazit: Gold ist und bleibt der wichtigste Baustein im Anlageportfolio und gehört daher zu wenigstens 10 bis 30% – allein schon aus Absicherungsgründen – unbedingt dazu! Das ultimative Zahlungsmittel und die beste Versicherung seit etwa 5.000 Jahren und mit aller Wahrscheinlichkeit auch die nächsten 5.000 Jahre.

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Goldpeak bereits überschritten – nur noch etwa 20 Jahre ist Gold abbaubar

Nach aktuellen Studien ist Gold nur noch für etwa 20 Jahre aus Minen zugänglich. Schon jetzt geht die Abbaumenge von Gold stark zurück. Nach Zahlen der US Geological Survey stehen nur noch etwa 51.000 Tonnen Gold zur Verfügung welche gefördert werden können. Zum Vergleich: In der Geschichte der Menschheit wurden nach Schätzungen 166.600 Tonnen ans Tageslicht gebracht. Der größte Teil davon im Übrigen seit den letzten 60 Jahren.

In den vergangenen Jahren kamen im Durchschnitt 2.500 Tonnen Gold pro Jahr aus den Minen. Wobei aus China mit 13,1 Prozent die größte Menge gefördert werden konnte.

Die folgende Grafik zeigt, dass seit dem Jahr 2000 die Menge von Gold, welche aus den Minen geholt wurde, stark rückläufig ist:

Thomson Reuters - LBBW Commodity Research - Goldförderung in Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechend ist es logisch, dass der Goldpreis “langfristig” nur eine Richtung kennt, um so die in etwa gleichbleibende Nachfrage dem sinkenden Angebot entgegen zukommen.

Doch es gibt noch einen Grund  warum der Goldpreis wieder früher oder später anziehen wird. Schon jetzt lohnt es sich für die Minengesellschaften lediglich noch bei einem Goldpreis von jenseits von 1.600 USD die Feinunze in neue Projekte zu investieren. Allein aufgrund dieser Tatsache erwarten einige Experten bereits in knapp 2 Jahren einen Goldpreis von etwa 2.000 USD die Feinunze, da ansonsten kaum noch eine Gesellschaft profitabel Gold aus dem Boden fördern könnte.

Die letzten zehn Jahre sind die Förderkosten jährlich um beeindruckende 18 Prozent angestiegen.

Ein Beispiel: Südafrika konnte noch im Jahr 1970 40% der Goldförderung produzieren und dabei jährlich 1.000 Tonnen Gold ans Tageslicht bringen. Heutzutage sinkt die Goldförderung in Südafrika von Jahr zu Jahr stetig und liegt aktuell bei gerade einmal noch etwa 220 Tonnen im Jahr. Der Grund ist simpel: Es ist kein Gold mehr im Boden. Der einzige Ausweg, es geht immer tiefer in die Erde. Doch obwohl das Gold in Südafrika schon aus bis zu 5.000 Meter Tiefe gefördert wird, sinkt die Fördermenge immer weiter nach unten.

Fazit: Der Peak of Gold ist längst erreicht. Trotz immer tieferer Bergwerke und trotz modernster Maschinen steigen die Kosten um jährlich 18%, da entgegen aller Bemühungen immer weniger im Boden verfügbares Gold ans Tageslicht gebracht werden kann.

Die letzten 40 Jahre ist Gold im Jahr um durchschnittlich 9,5% gestiegen – Zeitraum 1970 bis 2010 – und dies als der Peak of Gold erst seit 10 Jahren erreicht war. Wie wird also erst die Goldpreisentwicklung die nächsten 40 Jahre ausschauen? Und was passiert bereits nach 20 Jahren – so lange sehen viele Experten noch Gold abbaubar? Ich wette mit ihnen, das Gold auch noch nach 20 Jahren abgebaut werden kann und wird, doch dann zu einem Preis den sich heute noch kaum jemand vorstellen kann und dies wird sich natürlich wiederum direkt und indirekt auf den Goldpreis auswirken! Dementsprechend, wahrhaftig goldige Zeiten stehen Goldanlegern (“langfristig” gesehen) bevor!

PS: Falls Sie auch Gold als “langfristige” Anlage für sich nutzen möchten, um von den Vorteilen der Goldanlage zu profitieren, finden Sie hier einen Überblick über die wahrscheinlich zwei besten Anbieter auf dem deutschsprachigen Markt (wahlweise auch bequem via Goldsparplan möglich).

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3 unterbewertete Anlagen?

Im folgenden Video gebe ich Dir drei – nach meiner Meinung – unterbewertete Anlagen bekannt. Ich sehe hier persönlich aktuell eine sehr gute Gelegenheit um (relativ) günstig Anteile zu erwerben bzw. nachzuschichten.

Bitte beachte, das auch ich nicht weiß ob der Preis eventuell noch weiter sinkt oder/und wann er steigt. Dies kann wohl auch kein Mensch der Welt vorhersagen. Letztendlich sehe ich es persönlich wie ein Kaufmann und handel ähnlich nach der Strategie von Warren Buffett, d.h. sehe ich einen Wert als günstig an und bin von diesem überzeugt, versuche ich die Gelegenheit verstärkt zu nutzen!

Korrektur zum Video: Die Förderkosten steigen sogar um 18% im Jahr an, nicht “nur” um 8%! Mehr zum Thema auch in einem Beitrag der Wirtschaftswoche WIWO, dazu bitte hier (klicken). Dementsprechend wirken sich also die steigenden Abbaukosten noch wesentlich gravierender auf den Goldpreis aus!

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Goldsparpläne – teils drastische Kostenunterschiede

Augen auf beim Goldsparplan-Kauf

Augen auf beim Goldsparplan-Kauf

Wenn man sich so einige Anbieter im Goldsparplan-Bereich anschaut, dann fällt man teils buchstäblich aus den Wolken. Wobei die oftmals fragwürdige Sicherheitsverwahrung und Eigentumsrechte noch als erstes auffallen, doch sprechen wir in diesem Beitrag mal lediglich über die Kostenstruktur so mancher Goldsparplan-Anbieter.

Die erfreulicher Nachricht zuerst, es gibt mittlerweile eine recht große Auswahl an Goldsparplänen auf dem Markt, so das Gold schon lange keine Anlage mehr nur für sehr Wohlhabende ist. Leider allerdings, sind viele Goldsparpläne so teuer, das sie vor allem den vermittelnden Unternehmen Vorteile einbringen. Und da die Kunden immer noch oftmals schlechtes Vorwissen mitbringen, nutzen dies viele Anbieter kühl aus. Wären die Kunden hingegen besser aufgeklärt, dann wären schon längst so manche schwarze Schafte nicht mehr auf dem Markt. Hier nun einige Punkte auf welche Sie unbedingt achten sollten, sofern Sie einen Goldsparplan erwerben möchten.

1. Mindestlaufzeiten beachten

Viele Anbieter verstecken in ihren AGB Mindestlaufzeiten, von bspw. Minimum 10 Jahren. Das Problem, wenn ein Kunde in diesem Zeitraum – z.B. aufgrund eines Jobverlustes – in Zahlungsverzug gerät, wird häufig der Vertrag nichtig und der Kunde muss dann (hohe) Strafgebühren bezahlen. Fazit: Achten Sie immer darauf, dass der Goldsparplan keine Mindestlaufzeiten hat!

2. Oftmals horrende Depotgebühren

Als nächstes fallen die teils horrenden Depot-Gebühren auf. Gerne hätte ich Ihnen hier einige Negativbeispiele genannt, doch leider habe ich schon des öfteren in diesem Zusammenhang von Firmen und ihren Rechtsanwälten “nette” Post erhalten. Daher an dieser Stelle also keine Namen. Ein untersuchter Anbieter verlangt bspw. stolze 6,5 Prozent Depotgebühr im Jahr für die Lagerung des Edelmetalls. Das muss man sich mal vorstellen. Ein Kunde müsste in diesem Fall also jedes Jahr Minimum 6,5% Wertsteigerung erzielen, damit er wenigstens die Kosten der Depotgebühr ausgleichen könnte.

Fazit: Auf die Depotgebühren achten! Einige seriöse Anbieter verlangen hier weit weniger als 1% im Jahr und dies inklusive Versicherung!

3. Häufig hohe Kauf- und Verkaufs-Konditionen

Immer wenn Sie Gold erwerben und veräußern, fällt in der Regel eine Gebühr an. Erkundigen Sie sich bitte auch hier genau über die Kosten. Manche Anbieter verlangen bis zu 40%. Ob dies nicht schon an Betrug grenzt, diese Frage kann sich jeder selber beantworten. Zwar sind Kapitalanlageprodukte wie Riesterverträge, Kapitallebensversicherungen etc. oftmals genauso teuer, doch ein Argument diese Kosten ebenso hoch bei einem Goldsparplan anzusetzen, stellt dies für mich nicht dar.

Tipp: Einige seriöse Goldsparplan-Anbieter haben Konditionen im Promillebereich (0,5%-1%).

4. Goldsparplan sollte immer direkt Geld in Gold absichern

Leider sind viele Verträge ähnlich konzipiert wie so manches klassisches Finanzprodukt, d.h. der Kunde zahlt erst einmal für Jahre ein ohne auch nur einen Anteil des Edelmetalles zu erwerben. So konnte ich Verträge sehen wo drin stand, dass der Kunde erst nachdem 1.500 Euro eingezahlt sind Gold erwirbt. Manche Anbieter versprechen zwar, dass die Gebühr später erstattet wird, doch ich warne klar davor. Denn spätestens im Falle der Insolvenz wäre dieses Geld für immer weg.

Fazit: Achten Sie immer darauf, das Sie direkt (physisches) Gold erwerben und keine versteckten Kosten bis dahin, dazwischen geschaltet sind.

5. Weitere Kosten

Die Liste ist natürlich keinesfalls abschließend. So lange es schwarze Schafe gibt, wird es auch versteckte Kosten geben. Ein Kunde kam bspw. mal auf mich zu welcher eine Stornogebühr im vierstelligen Bereich zahlen sollte. Wie und warum diese zu Stande kam, habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, da ich es von seriösen Anbietern so nicht kenne.

Ebenso gibt es viele – auch seriöse Anbieter – wo feste Mindestdepotgebühren anfallen. Diese liegen dann bspw. bei 100 Euro im Jahr etc.. Dies ist zwar nicht schlimm, doch Sie sollten im Vorfeld genau prüfen, ob sich dies dann bei Ihnen lohnt. Wer bspw nur 1.000 Euro in Gold anlegen möchte und dafür jährlich 100 Euro allein an festen Depotgebühren zahlt, ist bei diesem Anbieter definitiv an der falschen Adresse.

PS: Falls Sie sich die mühsame und aufwendige Recherche nach einem seriösen Goldsparplan-Anbieter ersparen möchten, dann finden Sie hier (klicken) die jeweils wahrscheinlich zwei besten Goldsparpläne auf dem Markt im direkten und ausführlichen Vergleich – diese sind sicher, preiswert und erlauben höchste Flexibilität.

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Goldinitiative Schweiz am 30. November könnte zum Goldpreisanstieg um 15 Prozent beitragen

Am 30. November wird die Schweizer Goldinitiative darüber abstimmen ob die Schweiz ihre Goldreserven auf 20 Prozent aufstockt. Bei der ersten Umfrage haben 44 Prozent die Initiative befürwortet, 39 Prozent sprachen sich dagegen aus. Bei der zweiten Umfrage hingegen gab es 38 Prozent Befürworter und 47 Prozent welche sich gegen die Goldinitiative entschieden.

Doch was bedeutet diese Goldinitiative der Schweiz außerhalb des Landes und für den Goldpreis? Als 1. könnte eine positive Abstimmung das Währungsgefüge bedrohen, denn unser Derzeitiges Währungssystem beruht lediglich auf Vertrauen, statt auf hinterlegte reale Werte.

Dazu muss man wissen, dass die Schweiz seit jeher als einer der stabilsten Währungen der Welt galt und dies lag vor allem daran, das der Franken in Gold hinterlegt wurde. Die Befürworter der Volksabstimmung  möchten nun erreichen, dass die Schweizer-Notenbank ihre Bilanzsumme auf 20 Prozent in Gold aufstockt. Zum Vergleich: Anfang 2001 wurden noch 31,5 Prozent der Bilanzsumme der Schweizer Notenbank in Gold hinterlegt. Aktuell hingegen liegt dieser Anteil nur noch bei etwa 7,4 Prozent.

Setzen sich die Beführworter der Initiative “Rettet unser Schweizer Gold” am 30. November 2014 durch, dann würde zudem der Goldpreis profitieren. Folker Hellymer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, würde in diesem Fall von einem Goldpreisanstieg um bis zu 15 Prozent ausgehen. Demnach würde der aktuelle Goldpreis von etwa 1.200 US-Dollar auf 1.380 US-Dollar ansteigen.

Erstaunlich, was ein so kleines Land mit gerade mal etwa 8 Millionen Einwohner auslösen könnte. Immerhin, etwa 1.500 Tonnen Gold müssten dazugekauft werden. Dies entsprächen mehr als der Hälfte der derzeitigen Jahresproduktion von 2.800 Tonnen.

Nicht abzusehen – sofern die Initiative sich durchsetzen sollte – was erst passiert, sofern sich andere Notenbanken der Schweiz als Vorbild anschließen. Zumindest ist davon auszugehen, das viele Währungsspekulanten in die Schweizer Währung investieren würden, wodurch die Währung an Wert zulege. Andere Währungen hingegen würden an Vertrauen verlieren und es würde Geld abfließen. Eventuell würde sich daher die Mentalität vieler Notenbanken verändern und ebenso auf die Goldkäufer-Seite wechseln, was natürlich wiederum dem Goldpreis förderlich wäre.

Video: Schweizer Goldinitiative „Rettet unser Schweizer Gold“

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