Seit dem Jahre 1971 sind Zinsen Betrug

Was viele Leute nicht verstehen ist die Tatsache dass der Zins uns nur noch eine Vermögenssteigerung vorgaukelt. Freuen auch Sie sich bspw. noch über 3% Zinsen im Jahr? Wahrscheinlich bekommen Sie sogar weniger und freuen sich trotzdem, da Sie sehen Ihr Geld wird mehr. Doch wird Ihr Geld auch in der Kaufkraft mehr oder steigt nicht viel mehr lediglich die Geldmenge?

Um Ihnen gleich vorab reinen Wein einzuschenken, seit dem Jahre 1971 ist der Zins nur noch Betrug. Den seitdem verliert Geld kontinuierlich an Wert und leider viel stärker als es jeder normale Zins wieder ausgleichen könnte. Was ist im Jahre 1971 passiert? Der damalige amerikanische Präsident Richard Nixon hatte in diesem Jahr die Golddeckung des Dollars aufgehoben, d.h. das Papier war nicht mehr hinterlegt in Gold, sondern nur noch ein Versprechen für einen bestimmten Wert. Das Problem ist, dass dieses Versprechen jedes Jahr und Jahr für Jahr sich dem Wert null immer weiter entgegen streckt. Übrigens, falls Sie sich fragen sollten was wir mit dem Dollar zu tun haben, der US-Dollar war bis zum Jahre 1973 die Leitwährung (feste Wechselkurse/siehe auch Bretton-Woods-System ).

Regierungen können nun aufgrund der nicht mehr vorhandenen Golddeckung weltweit immer mehr und mehr Geld aus dem Nichts schöpfen, welches zur steigenden Inflation führt. Denn so weniger reale Güter Geld gegenüber stehen, umso wertloser wird Geld. Jedes Problem wird somit grundsätzlich einfach durch immer mehr Schulden behoben. Doch mittlerweile geraten die Schulden erneut aus den Fugen und werden zum eigentlichen Problem.

Die damalige Golddeckung hatte die Verschuldung und somit die Inflation eingedämmt und es gab über Jahre und Jahrhunderte stabile Preise. Nur während der Weltkriege musste die Golddeckung kurz aufgehoben werden, weil ansonsten der Krieg -durch die begrenzte Goldmenge- schlicht nicht finanzierbar gewesen wäre. Ohne die Golddeckung hingegen konnte schier unendlich viel Geld aus dem Nichts geschöpft werden. Die Folgen kennen wir, Hyperinflationen und Währungsreformen.

Der selbe Prozess setzt auch jetzt ein, nur halt viel langsamer. Der Staat hat immer mehr Schulden (ungedecktes Geld) und dieses ungedeckte Geld steht gleichzeitig immer weniger realen Werten gegenüber. Dadurch dass die Staatsverschuldung nicht nur rasant zunimmt, sondern gleichzeitig die prozentuale Totalverschuldung immer atemberaubendere Ausmaßen annimmt und dies bei gleichzeitig immer geringerem Wirtschaftswachstum, muss die Inflation stetig steigen. Die derzeitige jährliche Inflation liegt in Deutschland bei über 3%. Übrigens, auch die letzten 12 Monate hatten wir 3% Inflation. Doch leider -Sie wussten es wahrscheinlich bereits- ist auch dies nur die halbe Wahrheit, denn ähnlich wie die offiziellen Arbeitslosenstatistiken oder das Durchschnittseinkommen, ist auch die Inflation in Deutschland schlicht Schöngerechnet. So dürfte die tatsächliche Inflation statt bei 3%, bei real 4,5 bis 6% liegen. Doch kaufen wir dem Staat mal die offizielle Inflation ab und gehen wir davon aus man erzähle uns die Wahrheit (nur um es nicht noch komplizierter zu machen), dann müsste man jedes Jahr mindestens 5% Zinsen erzielen nur um die Kaufkraft zu bewahren. Hier die Grafik dazu:

Wahre Kaufkraft nach Inflation und Steuern

Wahre Kaufkraft nach Inflation und Steuern

Und jetzt wo Sie diese Erkenntnis haben, freuen Sie sich noch auf Zinsen? Cleverer ist es hingegen inflationsunabhängig zu sparen. Ein physischer Goldsparplan bietet die ideale Möglichkeit seine Werte unabhängig von Inflationen und Währungsreformen zu bewahren und sich aus dem Betrugsmodell des Geldkreislaufes zu befreien. Denn egal welchen Wert Geld morgen noch hat, Gold hat immer einer Wert und das schon seit über 5.000 Jahren. Gold kann weder inflationieren, pleite gehen oder entwertet werden! Wer Gold hat, hat immer Geld!

Fazit: Zum Vermögensaufbau sind Zinsen heutzutage total ungeeignet, dies war vor 1971 anders, denn damals bedeutete mehr Geld auch gleichzeitig mehr Kaufkraft.

In einer Situation ist der Zins trotzdem noch sinnvoll, wer bspw. über 1 Million Euro verfügt und diese zu 3% im Jahr anlegt, der wird damit wohl voraussichtlich noch die nächsten 20 Jahre -sofern keine Hyperinflation oder Währungsreform kommt- gut von leben können. Auch wenn dieses Zinseinkommen jedes Jahr real weniger wird. Falls dieses Papiervermögen allerdings unerwartet doch vernichtet werden sollte, wäre es gut auf der anderen Seite bspw. noch eine Million Euro in Gold zu besitzen. Diese kann dann bspw. nach der nächsten Währungsreform wieder so getauscht werden, um erneut von dem Zins leben zu können. Doch selbst dann sollten man erneut genügend Gold beiseite legen, denn die nächste Hyperinflation und/oder Währungsreform ist auch dann wieder nur eine Frage der Zeit. 😉

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