Warum Russland den Goldpreis anheizen könnte

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und den Mainstreammedien ist Russland die letzten Monate zu einer der größten Goldbesitzer der Welt aufgestiegen. Dies ist auch für Goldbesitzer eine positive Nachricht.

Auch wenn es Russland derzeit aufgrund des Ölpreisverfalls und der Abwertung der heimischen Währung „Rubel“ nicht besonders gut geht, hat sich eines nicht verändert: Russland kauft sukzessive weitere Goldreserven um sich mehr und mehr von den Fängen des Dollars unabhängig zu machen. Aktuell kauft das Megareich sogar mehr Gold als jemals zuvor in seiner Geschichte, seit dem Ende der Sowjetunion! So wurden im letzten Jahr 2014 nach Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr als 6 Milliarden Dollar in Gold getauscht, dies entsprechen in etwa 152 Tonnen Gold.

Allein im Dezember 2014  hat Russland in etwa 600.000 Feinunzen Gold, also 18,7 Tonnen Gold dazu gekauft. Insgesamt verfügt das Land somit über 1.200 Tonnen Gold und liegt im Ländervergleich bezüglich der Goldreserven bereits auf Platz fünf, nach den USA, Deutschland Italien und Frankreich.

Im letzten Jahr 2014 stockten im Übrigen die Zentralbanken weltweit soviel Gold auf, wie niemals zuvor seit der Aufhebung der Golddeckung im Jahre 1971. Russland sorgte dabei für mehr als ein Drittel der Nachfrage.

In der Zukunft wird insbesondere Russland aus mehreren Gründen verstärkt Devisen in Gold tauschen: Zu einem um sich weiter vom Dollar unabhängiger zu machen. Zum anderen um durch die Nachfrage zusätzlich den Goldpreis in die Höhe zu befördern – Reserven gewinnen so an Wert. Des Weiteren um andere Währungen wie Dollar und Euro  zu schwächen. Und last but not least, weil sich Gold der Kontrolle durch Staaten entzieht, jedoch weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert ist.

Die derzeitigen massiven Goldkäufe der weltweiten Zentralbanken, allen voran Russland, werden sich früher oder später auch verstärkt auf den Goldpreis auswirken, so das Goldanleger ebenso von der zusätzlichen Verknappung auf dem Goldmarkt – Angebot und Nachfrage sorgen für einen tendenziell steigenden Goldpreis – profitieren dürften. Besonders aktuell ist es also ebenso für den Ottonormalverbraucher ein günstiges Timing den attraktiven Goldpreis – wie die Zentralbanken weltweit – zu nutzen um mittel- bis langfristig an den Preiskorrekturen zusätzlich zu profitieren. Den vollständigen Artikel „Warum Russland im Goldrausch ist“ können Sie hier auf der Wirtschaftswoche lesen.

Alternativ können Sie den Beitrag gerne auch hier (nochmal) als Audio hören:

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