Goldsparplan- welche Rendite

Welche Rendite erzielt ein Goldsparplan? Bevor ich näher auf diese Frage eingehe, möchte ich sagen, dass die meisten Menschen beim Vermögensaufbau genau aus diesem Grund arm bleiben und nicht mehr als eine nominelle Wertsteigerung ihres Geldes erzielen, denn statt auf die Wertsteigerung (Kaufkrafterhöhung) einer Anlage zu achten, schielen die meisten Leute lediglich auf die Rendite.

Wobei und das muss man immer wieder festhalten – Gold ist viel mehr als nur eine Wertanlage, es ist ultimative Währung!

Doch was ist nun der Unterschied zwischen Rendite und Wertsteigerung? Nun, eine Rendite bedeutet, im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, nur selten das sich auch die Kaufkraft erhöht, denn neben der Rendite gibt es im gleichem Atemzug die negative Rendite „Inflation“. Alleine in den letzten 60 Jahren lag die durchschnittliche Rendite in Deutschland bei über 3% pro Jahr. Beachtet man das Nachsteuerergebnis, dann sieht man ganz klar, das sich in der Vergangenheit weder mit Festgeld, noch mit Bausparer, Kapitallebensversicherung oder Riester, Rürup und Co eine Wertsteigerung erzielen konnte:

Rendite nach Inflation und Steuern

Rendite nach Inflation und Steuern

Der nominelle Wert der Anlage stieg also aber mehr kaufen konnte man sich davon nicht, ganz im Gegenteil. Ist es also sinnvoll auf Zinsen zu setzen? Wenn man sich die Staatsverschuldung, die wachsende Geldmenge und viele andere Faktoren betrachtet, dann stellt man fest, das Sparer welche in diese Anlagen investieren, in Zukunft noch mehr Geld verlieren werden, denn die Inflation steigt drastisch an. Zudem ist die Wertentwicklung dieser Anlagen nicht nur vom negativen Zins (Inflation) abhängig, sondern allgemein auf den Werteerhalt des Papiergeldes angewiesen, d.h. zusätzlich zum Inflationsrisiko besteht das Währungsrisiko, Stichwort Währungsreform. Diese Anlagen sind also nicht nur unlukrativ, sondern zudem alles andere als sicher, denn im Falle einer Währungsreform kann mit einem Schlag die gesamte Anlage wertlos werden. Da die Staatsverschuldung immer mehr drastische Ausmaße annimmt, steigt auch diese Gefahr zunehmend an. Eine Papiergeldanlage ist also alles andere als sicher, denn ihre wahre Kaufkrafterhöhung ist direkt von der Kaufkrafterhöhung bzw. Erhaltung des Papiergeldes abhängig. Diese Anlagen waren also noch nie eine gute Entscheidung zur Altersvorsorge und jeder der eine solche Anlage abgeschlossen hat, der hat wohl nie beachtet was Geld eigentlich ist. Unser Geld ist kein fester Wert, sondern Geld verliert ständig an Wert und genau aus diesem Grund sollte man niemals auf Geld Vermögen aufbauen.

Kommen wir zur Rendite zurück, allein wenn man die Rendite umgehen könnte, hätte man damit mehr Vermögen aufgebaut als die Papiergeldsparer, denn deren Rendite lag im Durchschnitt bei gerade mal 4% pro Jahr, d.h. real wurde deren Kaufkraft nicht höher, sondern sogar weniger (siehe obige Grafik). Doch es kommt noch schlimmer, die offizielle Inflation ist nicht die eigentliche Inflation des Sparers, denn der Preisindex (mit welcher die Inflation gemessen wird) entspricht nicht annähernd dem Kaufverhalten des Verbrauchers, es ist vielmehr eine aus politischen Interessen schön gerechnete Statistik.

Offizielle Inflation - Preisindex

Offizielle Inflation - Preisindex

Jeder der seinen eigenen persönlichen Warenkorb einmal jährlich vergleicht, wird feststellen, dass die eigene Inflation weit höher ist als die offizielle (Preisindex). Das wahre Ausmaß schaut also noch viel negativer aus. Also kommen wir zurück zu der Frage, ist der Zins wirklich so wichtig? Wenn man erkennt, dass die meisten Leute mit Ihrem Zins nur einer Geldillusion unterliegen, dann stellt man fest, das man in erster Linie die Inflation schlagen muss und gleichzeitig unabhängig vom Wert des Papiergeldes sein sollte, denn wer hat schon Lust im Falle einer Währungsreform oder einer steigenden Inflation (Hyperinflation) im Worst Case alles zu verlieren. Die einzige Möglichkeit um den negativen Zins (Inflation) zu schlagen, ist eine höhere Rendite – diese müsste mindestens bei 8% liegen oder die zweite Möglichkeit, man umgeht den negativen Zins. Da höhere Zinsen auch mehr Spekulation und somit mehr Risiko bedeuten, scheidet die erste Option für mich persönlich aus, zudem können selbst solche Anlage welche schon seit Jahren einen solchen Zins realisieren von heut auf morgen wertlos werden, denn sie bauen nur auf ein Versprechen auf, das Versprechen von Papiergeld. Doch Papiergeld ist nicht ehrlich wie Gold, sondern es verliert immer und sehr unregelmäßig an Kaufkraft. Mit Gold bekommen sie in Gramm mindestens immer das eingetauscht wie von 30 oder 60 oder gar wie vor 100 Jahren, generell sogar bedeutend mehr aber für Papiergeld hingegen müssen sie immer mehr für dieselbe Ware hinlegen. Hier dazu ein grafisches Beispiel:

Kaufkraftentwicklung von Papiergeld und Gold

Kaufkraftentwicklung von Papiergeld und Gold

Gold ist die sicherste Anlage der Welt! Und der Sparer ist vor der Inflation und Währungsreformen geschützt, da Gold nicht auf Papiergeld hinterlegt ist, sondern einen natürlichen inneren Wert hat. Für den Ottonormalsparer kann es daher nach meiner Meinung keinen besseren Sparplan, in Anbetracht von Kaufkraftsteigerung und Sicherheit, als einen Goldsparplan geben. Denn nur Gold bietet echte Sicherheit! Papiergeldanlagen hingegen gaukeln uns nur Sicherheit vor, bieten allerdings nicht mehr als Pseudosicherheit.

Trotz allem hat Gold jede Anlage der Welt in den letzten Jahren, wenn man die Wertsteigerung als Rendite betrachtet nach Steuern geschlagen und übrigens mittlerweile sogar auch vor Steuern. Grafik (Rendite vor Steuern):

Wertsteigerung Gold

Wertsteigerung Gold

Quelle: Wikipedia

Bedenken Sie das bei anderen Anlagen mindestens 30% an den Staat an Steuern abgeführt werden müssen. Gold hingegen ist komplett steuerbefreit.

Wenn man bedenkt das Gold die sicherste Anlage der Welt ist und statt einer Investition, lediglich einen Währungswechsel darstellt, dann ist dies umso erstaunlicher zu bewerten. Viele Leute haben mit Aktien und Hedgefonds etc. alles verloren und Papiergeldsparer haben alleine in den vergangenen 100 Jahren 3-mal ihr komplettes Vermögen durch Hyperinflation und Währungsreformen nahezu zu 100% abschreiben müssen. Der Goldsparer hingegen war nie betroffen – ganz egal wie das Umfeld der Wirtschaft oder der Krisen aussah und hat zudem eine höhere Wertsteigerung erzielt als die meisten halbwegs konservativen Anlagen.

Der schlaue Sparer betrachtet also in erster Linie die Sicherheit, denn die höchste Rendite nützt nichts, wenn bereits morgen alles weg sein kann. Doch wie wir gesehen haben, ist Gold nicht nur die sicherste Wertanlage der Welt, sondern auch die lukrativste konservative Anlage nach Steuern. Ein Goldsparplan ist also in jedem Fall immer eine gute Entscheidung für das eigene Vermögen! Was man von anderen Anlagen leider nicht behaupten kann. Im schlimmsten Fall, können diese den totalen bankrott bedeuten.

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