Ein Zinseszinssystem endet immer irgendwann im bankrott, ebenso wie jeder Kapitalanlage

Viele Menschen verstehen momentan die Welt nicht mehr. Die Politiker erhöhen immer weiter die Steuern und neue kommen hinzu. In Griechenland werden immer weitere Milliarden reingepummpt. Und trotzdem, weltweit erhöht sich die Verschuldung der Industriestaaten unaufhörlich und ein Land nach dem anderen wird im Rating herabgestuft. Gerade gestern hat erst Frankreich sein Tripple A Rating verloren. Deutschland wird wohl bereits in einigen Wochen ebenso sein Tripple A Rating verlieren. Zurecht fragen sich immer mehr Bürger: „Wie lange geht die Finanz-, Schulden-, Währungs-, Vertrauens-, Bankenkrise noch weiter? Gibt es überhaupt noch ein Ende? Die bittere Wahrheit.

Wohl kaum ein Durchschnittsbürger macht sich Gedanken zum Geldsystem. Ein System das, was kaum einer weiß, in regelmäßigen Abständen zusammenbricht und zusammenbrechen muss, denn der Zins fordert früher oder später seinen Tribut. Dabei ist es nichts neues das ein Zinssystem nicht langfristig existieren kann, denn alle Währungen der Welt – mit Ausnahme von Gold bzw. Gold gedeckten Währungen – sind in der Geschichte immer wieder ihrem eigentlichen Wert Null entgegengekommen, d.h. früher oder später in einer Hyperinflation oder einen Währungsschnitt nahezu komplett entwertet worden. Und selbst der Dollar besitzt heutzutage nur noch einen Bruchteil seines ursprünglichen Wertes, so ist ein Dollar vom Jahre 1913 im Jahre 2012 nur noch etwa 4 bis 5 Cent wert.

Doch selbst diese Entwertung des Dollars reicht nicht aus, wie wir allein an der Staatsverschuldung der USA sehen können, d.h. eine noch höhere Inflation zur Entwertung der Staatsschulden oder/und Währungsreform ist nur noch eine Frage der Zeit. Dies wird natürlich so lange wie möglich hinausgezögert, denn kein Politiker möchte im Amt sein wenn dieser unbeliebte aber notwendige Schritt getan werden muss. Wann ist also die Schuldenkrise, Vertrauenskrise, Bankenkrise, Währungskrise endlich vorbei? Die Antwort ist einfach aber bitter, sobald das System resettet wird, d.h. erst nach einer stark ansteigenden Inflation, Währungsreform (bspw. 1.000 Euro werden in 10 Nordeuro abgewertet) oder einer Zwangsanleihe oder Lastenausgleichsgesetz und ähnlichen Maßnahmen ist das System wieder in einem Bereich, wo die Schulden der Staaten klein genug sind um die Zinsen wieder für einige Jahrzehnte bedienen zu können.

Was also kaum ein Bürger versteht, das Hauptproblem der jetzigen Misere ist das Zinssystem. Der Zins kann theoretisch unendlich exponentiell wachsen, doch um diesen Zins zu bedienen muss sich auch jemand verschulden. Verschuldung ist leider in der Praxis nicht unendlich möglich, denn irgendwann sind die Kosten der Schulden so hoch das nur ein Schuldenverzicht (der Gläubiger) oder eine Schuldenentwertung (steigende Inflation oder/und Währungsschnitt) diesen Schuldenberg wieder auf ein akzeptables Niveau zurückbringen kann.

Und dies meine Damen und Herren ist im übrigen auch der Grund warum Geldwerte bzw. Kapitalanlagen immer irgendwann so oder so entwertet werden. Wobei zugegeben schon heutzutage die Sparer mehr Geld in Zinsanlagen verlieren – durch Inflation und Steuern – als sie an Zins real erhalten. Sie denken jetzt vielleicht Sachwerte seien sicher? Falsch gedacht! Zwar bieten diese Schutz vor der Inflation und Währungsreformen, doch kann der Staat Sie auch direkt haftbar machen bspw. Hypothekenzwangsanleihe oder Lastenausgleichsgesetz.

Nur Gold bietet als Sachwert die absolut notwendige Anonymität und die Flexibilität (kleine Barren sind Notgeld) jede Krise zu überstehen, unangreifbar zu sein und zudem jederzeit handlungsfähig zu bleiben. Dies ist einer der Gründe warum privilegierte Menschen etwa 1/3 ihres Vermögens regelmäßig in Gold absichern. Ihr Bankberater hingegen wird Sie versuchen vom Gold fernzuhalten oder bestenfalls Unwahrheiten über Gold erzählen. Selbst angeblich seriöse Institute empfehlen gerade einmal 10% Gold ins Portfolio. Viel zu wenig, es sei denn Sie sind bereit im Worst-Case 90% Ihres Vermögens zu verlieren.

Ich hoffe für jeden Bürger das er den Großteil seines Vermögens nicht in Kapitalwerten wie Sparkonto, Riesteranlagen oder Lebensversicherungen hat. Leider weiß ich aber das dies eine Illusion ist, denn der Großteil der Bürger vertraut leider doch mal wieder dem netten Bankberater um die Ecke, so das auch die nächste Bereinigung des System wieder der Großteil der Bürger fassungslos und unwissend erleben wird. Es wird dann im übrigen die vierte Entwertung der Vermögen der Deutschen in nicht einmal einhundert Jahren sein. Eigentlich also nichts neues, sollte man meinen. Seltsam das trotzdem nicht einmal 1% der Deutschen physisches Gold besitzen. Ein eindeutiger Beleg dafür wie das Volk bewusst durch Bankenlobby und Politik manipuliert wird. Oder hat Ihnen jemals ein Politiker oder ein Bankberater Gold geschweige einen Goldsparplan empfohlen?

Ein schöner Videobeitrag von Dirk Müller (Mr. DAX) zum Zinseszinssystem „Wir befinden uns in der Endphase“

 

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