Lebensversicherungen: Wie Unternehmen ihre Kunden austricksen

Ein sehr schöner einleuchtender Beitrag von Marktcheck „Lebensversicherungen: Wie Unternehmen ihre Kunden austricksen“ zeigt die legale Abzocke von Kunden auf.

Eigentlich unfassbar das sowas in Deutschland möglich ist und viele Kunden denken wohl ähnlich und schließen daher immer noch zu leicht gläubig Verträge ab, die ein Bankberater oder Finanzberater empfiehlt. Wie kann es sonst sein, das es in Deutschland mehr Lebensversicherungen als Bundesbürger gibt, obwohl der Verbraucherschutz bereits im Jahre 1982 auf den legalen Betrug dieser Anlage hingewiesen hat?

Lebensversicherungen: Wie Unternehmen ihre Kunden austricksen:Fazit: Eine Lebensversicherung war generell schon immer eine schlechte Anlage und heutzutage ist sie schlechter und unsicherer als jemals zuvor. Reiche und Wohlhabende Menschen investieren nicht umsonst grundsätzlich nie in eine solche Anlage, sondern vor allem in Gold und andere Sachwerte wie Aktien und Immobilien.


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2 Kommentare zu Lebensversicherungen: Wie Unternehmen ihre Kunden austricksen

  1. Seb sagt:

    Zum Glück sinkt die Rate der Neuabschlüsse von Kapitallebensversicherungen schneller als die Target-Salden der Bundesbank in die Höhe schnellen.

    Als Geldanlage vollkommen ungeeignet, selbst in der fondsbasierten Variante, die unütz hohe Kosten verursacht (selbst wenn man die steuerlich günstigere Behandlung berücksichtigt, die sich aber auch jederzeit wieder änden kann). Zur Absicherung des Sterberisikos, um beispielsweise die Hinterbliebenen abzusichern oder eine angemessen Beerdigung sicherzustellen, kann und sollte man bei Bedarf auf eine Risikolebensversicherung zurückgreifen, die bis auf den Todesfallschutz nichts mit der kapitalbasierten Variante gemein hat und gerade bei Direktversicherern extrem günstig zu bekommen ist (Knackpunkt hier aber eventuelle Vorerkrankungen).

    Kommt eine Risikolebensversicherung zum Beispiel aufgrund von Vorerkrankungen nicht in Frage, gibt es noch die Sterbegeldversicherung. Auch das ist eine Mini-Kapitallebensversicherung, allerdings mit deutlich niedrigeren Versicherungssummen und damit Prämien und somit deutlich günstiger. Diese sichert nur die Beerdigungskosten ab, bietet aber keinen Hinterbliebenenschutz.

    • admin sagt:

      Hey Seb,

      vielen Dank für Deinen tollen Kommentar.

      Wunderbar erläutert und auf den Punkt gebracht. Leider beschäftigen sich viel zu wenige Menschen mit dieser wichtigen Thematik und vertrauen blind auf bspw. den Bankberater, welcher ja wir wir wissen nur Berater heißt und im Interesse der Bank agiert, also Verkäufer wäre die richtige Bezeichnung. Genau, Risikolebensversicherung ist durchaus sinnvoll, eine Kapitallebensversicherung hingegen ist generell ein schlechtes Geschäft.

      Das bei der Stiftung Warentest 11% des Budgets von der Regierung kommen wusste ich bislang auch noch nicht, sehr interessant und erklärt natürlich die teils höchst fragwürdige Berichterstattung.

      Liebe Gruß und einen schönen Sonntag-Abend

      Matthias

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