Goldpreisentwicklung 2014 in Euro etwa 12,5 Prozent

Die Goldpreisentwicklung im Jahr 2014 war für Euro-Anleger mal wieder mehr als erfreulich.

Lag der Goldpreis zu Beginn des Jahres noch bei etwa 875 Euro die Feinunze, liegt er aktuell bei etwa 985 Euro die Feinunze. Dies entspricht einem Goldpreisanstieg von circa 12,5%. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Goldpreises von Anfang Januar 2014 bis heute dem 31.12.2014:Goldpreisentwicklung 2014

Goldpreisentwicklung 2014

Quelle der Abbildung: http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/euro

Welche Anlage konnte dieses Jahr noch – auch nur annähernd – mit der Goldpreisentwicklung mithalten und ist dabei gleichzeitig steuerfrei?

Hinweis: Nach einem Jahr Aufbewahrung von Anlagegold entfällt die Abgeltungssteuer. Zudem fällt beim Kauf – entgegen zu bspw. anderen Edelmetallen wie Silber – keine Mehrwertsteuer an.

Außer eventuell einigen Spekulationen wie in Aktien wohl nur sehr wenige Anlagen! Und der große Vorteil dabei natürlich, entgegen zu bspw. Aktien kann Gold niemals insolvent gehen! Dies gilt nun schon seit über 5.000 Jahren und wird auch zukünftig so bleiben, denn Gold hat einen natürlichen inneren Wert!

Doch es bleibt dabei, auch wenn der Goldpreis dieses Jahr um etwa 12,5 Prozent gestiegen ist und auch schon in den vorangegangenen 10 Jahren – im Zeitraum März 2003 bis März 2013 – eine durchschnittliche jährliche Preissteigerung von beeindruckenden 14,24% aufweisen kann, in erster Linie sollte man Gold nicht aufgrund seines Wertsteigerungspotentials erwerben, sondern vor allem aus Absicherungsgründen.

Bedeutet, unabhängig des Goldpreises gehören Minimum 10 bis 30% in jedes gesunde Vermögensportfolio dazu. Denn sicher ist: „Geld verfällt und Gold erhält“ das Vermögen auch in zukünftigen Krisensituationen! Eine Tatsache welche man so leider weder von einer Währung, klassischen Kapitalanlage, noch einer Aktie behaupten kann.

Nach meiner persönlichen Einschätzung hat der Goldpreis auch die nächsten Jahrzehnte mindestens ein genauso hohes Entwicklungs-Potential wie die letzten Jahrzehnte, insbesondere seitdem der Peak of Gold überschritten wurde.

Zudem kommt das Gold aktuell für viele Anleger immer interessanter wird, u.a. deshalb weil klassische Geldanlagen immer weniger abwerfen. Das Jahr 2014 ist wohl das erste Jahr, seit der Gründung der Bundesrepublik, das Kunden auf Konten sogar Negativzinsen erhalten. Im nächsten Jahr 2015 ist mit einer Verschärfung der Lage zu rechnen.

Dem nicht genug, auch die Krisen könnten 2015 wieder aufflammen und so verstärkt den Goldpreis positiv beeinflussen. So bereitet bspw. Griechenland aktuelle große Sorgen und könnte nächstes Jahr tatsächlich aus dem Euro austreten. Auch die Schwergewichte der Eurozone bereiten zunehmend Kopfschmerzen, so hat bspw. Frankreich nach wie vor große Probleme, die Arbeitslosenquote stieg dort dieses Jahr sogar auf ein neues Rekordhoch und auch die Wirtschaft und Verschuldung entwickelt sich weiter in die verkehrte Richtung.

Somit spricht vieles dafür, das auch das Jahr 2015 ein besonders gutes Jahr für die Goldanleger werden könnte. Doch wie schon gesagt, sollte dies nicht das Hauptmotiv sein, sondern in erster Linie die Absicherung des Vermögens, daher gehören 10 bis 30 Prozent – unabhängig des Goldpreises – in jedes gesunde Vermögensportfolio dazu. Mit einem Goldsparplan lässt sich dies sehr bequem realisieren und erlaubt es so zusätzlich am Cost Average Effect zu profitieren.


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