Deutschland ist pleite die wahre Verschuldung beträgt 7,86 Billionen Euro

Offiziell wird behauptet Deutschland stehe mit „nur“ 2, 18 Billionen Euro in der Kreide. Schon diese Zahl sollte niemanden beruhigen, denn bedeutet dies nichts anderes als das jeder Bürger 26.259 Euro Schulden hat. Sie haben richtig gelesen! Sie wie ich stehen  – ob wir es wollen oder nicht – mit 26.259 Euro im Minus! Oder anders ausgedrückt, „bürgen“ bereits – spätestens jetzt wissen Sie auch woher das Wort Bürger stammt – in diesem Umfang für die Staatsschulden.

Dies ist nicht nur eine gewaltige Summe, sondern Deutschland besitzt damit eine Schuldenquote von etwa 80% zum BIP. Die folgende Abbildung zeigt die stetige Schuldenbergentwicklung Deutschlands:Statistik: Staatsverschuldung von Deutschland gemäß Maastricht-Vertrag (in Milliarden Euro) von 1991 bis 2013* | StatistaQuelle: Statista.de

Deutschland ist damit weit über der maximalen Verschuldungsgrenze von 60% nach den Maastricht-Kriterien – häufig auch EU-Konvergenz genannt.

Doch dies ist lediglich die halbe Wahrheit, denn sobald man die ganzen rechtlichen Zusagen u.a. für die kommenden Pensionsansprüche für Beamte mit einberechnet sind die Schulden Deutschland nochmals weitaus höher. Statt 2,18 Billionen Euro kommt man auf 7, 86 Billionen Euro. Wie soll Deutschlands dies zukünftig jemals schultern?

Video: Deutschland ist pleite – die wahre Verschuldung beträgt (knapp) 8 Billionen Euro

Aktuell wird ja von der amtierenden Politik im großen Stile Selbstbeweihräucherung betrieben, das man dieses Jahr – also Deutschland – voraussichtlich keine neuen Schulden mehr macht. Doch wenn Sie oben sehen, das in diesen 2,18 Billionen Euro die ganzen Zusagen nicht einberechnet sind, dann wissen Sie das die Zahlen schlicht gesagt eine Lüge an das Volk sind. Als Unternehmer würde man aufgrund von Bilanzschwindel in den Knast wandern.

Zudem sollte einem bewusst sein, dass die aktuellen Zinsen welche Deutschland bezahlen muss unglaublich gering sind – was den Sparer ärgert und der Politik sehr entgegen kommt (geringe Kreditzinsen). Wer sein Geld für bspw. 10 Jahre auf deutsche Staatsanleihen parkt bekommt dafür gerade einmal knapp über 0%, wie die folgenden Grafik zeigt:

Deutschland Rendite auf 10 Jahre Staatsanleihen

Deutschland Rendite auf 10 Jahre Staatsanleihen

Quelle: http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-g20.htm

Jetzt können Sie gerne selber – wenn Sie mögen – die „grandiose“ Leistung der amtierenden Politiker einschätzen! Bei annähernd 0% Zinsen bzw. Kreditzinsen keine neue Schulden zu machen ist beileibe keine dolle Kunst. Insbesondere wenn man zudem weiß, dass die Bilanz – denn statt 2,18 Billionen Euro haben wir effektiv 7,86 Billionen Euro – drastisch schöngerechnet wurde.

Dabei sollte niemand vergessen, das keine neuen Schulden machen lediglich bedeutet, dass der Schuldenberg nicht weiter gestiegen ist. Allein im Jahr 2013 musste die BRD unglaubliche 35 Milliarden Euro für Zinsen zahlen. Für 2015 werden trotz der geringen Zinsen 28,2 Milliarden Euro prognostiziert – dies sind knapp 10% des Bundeshaushaltes, wie in folgender Grafik ersichtlich:

Schulden Deutschland 2015

Schulden Deutschland 2015

Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de

Nun stellen Sie sich bitte vor, die Zinsen steigen wieder, bspw. auf knapp 8% wie im Jahre 1995 (obige Grafik). Auf einen Schlag hätte Deutschland mehr als 150 Milliarden Euro im Jahr nur für Zinsen zu begleichen, ohne das auch nur ein Cent des gewaltigen Schuldenberges abgetragen werden würde. Sehr schnell könnte Deutschland so in die Schuldenspirale abrutschen und zahlungsunfähig werden und Sie wissen ja, schon offiziell steht jeder – Sie wie ich – mit 26.259 Euro in der Kreide.

Ist es also gerade zu aktuellen Zeiten weise – mit diesem Hintergrundwissen – seine Ersparnisse in Verträge wie Riester, Rürup, Bausparvertrag, Festgeld, Kapital-Lebensversicherungen und Co zu parken – Anlagen welche alle zum größten Teil in Staatsanleihen investieren? Anleihen in denen jeder Bürger jederzeit einfach zur Bürge herangezogen werden kann (Währungsreform, Inflation)? Anlagen in denen jeder Bürger gläsern ist?

Ich bin der vollsten Überzeugung, das es gerade aktuell sinnvoll ist verstärkt sein Geld in Gold abzusichern. Und damit meine ich nicht deshalb weil Gold derzeit besonders preisgünstig ist und somit das Timing ideal um am nächsten Goldpreisanstieg zu profitieren, sondern ich meine es vor allem aus der Perspektive der Sicherheit: Denn Gold bedeutet Unabhängigkeit! In Gold kann niemand zur Bürge – durch Inflation oder/und Währungsschnitt – herangezogen werden. Es ist eine Anlage fern des Schuldgeldsystemes. Gold ist darüber hinaus eine anonyme Anlage, ein Punkt der eventuell schon bald sehr wichtig werden könnte, nämlich spätestens dann wenn der Staat seine Bürger verstärkt enteignen will – was im Übrigen eigentlich schon aktuell bei den normalen Sparern praktiziert wird (Zinsen geringer als Inflation = real Kaufkraftverlust).

Ich wünsche Ihnen bei Ihren Anlageentscheidungen eine weise Entscheidung. Sofern Sie in die Geschichte schauen, wissen Sie genau inwieweit man insbesondere beim Thema sparen und Enteignungen dem Staat vertrauen kann. Die Geschichte lügt zum Glück nie! Leider liegt es oftmals in der menschlichen Natur nicht zu Lebzeiten gemachte Erfahrungen einfach auszublenden.

Bitte bewerte diesen Artikel

Dieser Beitrag wurde unter Staatsverschuldung Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.