Dank Helikoptergeld schaut der dumme deutsche Sparer blöd aus der Wäsche Bisher keine Ratings.

Das Helikoptergeld der EZB in Verbindung mit der Naivität der deutschen Sparer sorgt für extremen Vermögensabbau.

Ist es nicht seltsam, dass der Deutsche Sparer im Durchschnitt, obwohl wir die fleißigsten Sparer in Europa sind, weit weniger Vermögen hat als bspw. ein Spanier, Italiener oder Franzose? Der Hauptgrund liegt schlicht daran, dass die meisten Deutschen ihr Geld statt in „realer Werte“ in Papierwerte investieren.

So sind die drei beliebtesten Anlagen der Deutschen:

  1. 34 Prozent Lebensversicherungen,
  2. 32 Prozent Bausparverträge,
  3. 29 Prozent Tagesgeld.

Durch dieses Sparverhalten verlieren die Deutschen jedes Jahr Vermögen. Allein bei den Lebensversicherungen, bei einer Laufzeit von 12 Jahren, gaben 21 von 27 Lebensversicherern an, nicht einmal die eingezahlte Summe wieder auszahlen zu können. Wie kann es also sein das Menschen dennoch freiwillig eine solche Anlage investieren? Richtig, es fehlt an Aufklärung!

Übrigens, wenn sie jetzt möglicherweise dachten immerhin zahlen sechs Versicherer mehr aus als vom Kunden eingezahlt wurde, dann irren sie sich, denn natürlich muss auch noch die Inflation dazu gerechnet werden. Wenn wir also nur von einer durchschnittlichen Inflation von 3% im Jahr ausgehen, dann müssen noch einmal 36% ( 3 x 12 Jahre) dazu gerechnet werden. Bedeutet also, der Verlust wäre bei den 21 Versicherungsgesellschaften Kaufkraft bereinigt noch wesentlich höher und keine Lebensversicherung würde auch nur annähernd das Vermögen bewahren, von Vermögensaufbau ganz zu schweigen.

Durch das Helikoptergeld, also das drucken von Geld durch die EZB, wird sich die Situation der fallenden Zinsen zunehmend verschärfen und der durchschnittliche deutsche Sparer immer dümmer aus der Wäsche schauen. Ja, wo sind denn die Ersparnisse bloß hin? Gerade erst hat die EZB das Aufkaufprogramm von 60 auf 80 Milliarden Euro erhöht und den Leitzins auf Null gesenkt.

Übrigens, ist es nicht erst seit gestern bekannt, das Lebensversicherungen real generell nicht zum Vermögensaufbau geeignet sind, denn schon im Jahre 1982 wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg festgestellt:

Legaler Betrug

Ebenso wie bei den Lebensversicherungen führt das Helikoptergeld auch in allen anderen Geldanlagen zu extremen Vermögensverlusten. Zinsen sind also immer mehr eine Illusion. Und schon von jeher haben die Zinsen dem durchschnittlichen dummen Verbraucher lediglich eine Vermögenssteigerung vorgegaukelt, denn abzüglich Inflation wurde die Kaufkraft generell nie erhöht, sondern abgebaut. Diesen Zusammenhang zeigt die folgende Grafik wunderbar auf:

Zinsen bringen in der Regel immer "real" Verlust

Zinsen bringen in der Regel immer „real“ Verlust

Durch das Helikoptergeld werden die Zinsen zukünftig nicht nur weiter sinken, schon jetzt sind viele Zinsen (noch vor Inflation) negativ, sondern auch die Inflation wird früher oder später extrem ansteigen. Bedeutet Papiergeldsparer werden auf absehbare Zeit mehr bluten als jemals zuvor.

„Die Inflation kommt nicht über uns als ein Fluch oder als ein tragisches Geschick; sie wird immer durch eine leichtfertige oder sogar verbrecherische Politik hervorgerufen.“ (Ludwig Erhard)

Nur wahre Werte können vor Enteignung schützen. Die jetzige Geldpolitik ist eine Steuer für Dumme. Durch Negativzinsen und Inflation wird der normale naive Sparer – der in Papierwerte anlegt – durch die Hintertür enteignet. Physisches Gold erlaubt es sich aus diesem Schuldgeld-Kreislauf und den Auswirkungen des Helikoptergeldes zu befreien. Mit einem Goldsparplan kann sich auch der kleine Anleger nach und nach einen echten Goldschatz aufbauen.

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Unglaublich: China kauft ganze Jahresproduktion an Gold auf Bisher keine Ratings.

Im vergangenen Jahr (2015) hat China eine gesamte Jahresproduktion an Gold weggekauft. Zumindest wenn man nach den Daten der Shanghaier Goldbörse geht.

Die letzten Jahre wurden in etwa je Jahr 2.500 Tonnen Gold weltweit gefördert. Laut der Shanghaier Goldbörse wurden aber im vergangenen Jahr 2015, allein in China also, unglaubliche 2.596 Tonnen Gold ausgeliefert.

Das folgenden Video zeigt wie sich die Goldkäufe – über die Shanghaier Goldbörse – von 543 Tonnen im Jahre 2008 auf 2.596 Tonnen im Jahre 2015 sukzessive erhöht haben:

Aus diesem Wissen stellt sich die Frage: Wie fair ist der aktuelle Goldpreis bewertet? Wenn man den Daten glauben mag, dann ist der Goldpreis extrem weit unterbewertet. Denn wenn nur ein Land zum aktuellen Preis eine ganze Jahresproduktion aufkaufen kann dann werden schon bald alle Gold-Reserven erschöpft sein, so das außer China, schlicht gesagt, kein anderes Land mehr Gold erwerben könnte. Logische Konsequenz ist also, das sich der Goldpreis der enormen Nachfrage nach oben anpassen muss.

Übrigens, laut der Daten vom WGC (World Gold Council) hat China hingegen in den ersten 3 Quartalen im Jahr 2015 „lediglich“ 784,8 Tonnen Gold gekauft. Hochgerechnet auf ein Jahr wären dies also in etwa 1.046,4 Tonnen Gold und somit auch immerhin knapp eine halbe Jahresproduktion an Gold. Die Wahrheit dürfte also irgendwo dazwischen liegen.

Fakt ist: China hat die Goldkäufe extrem erhöht und fragt mittlerweile in etwa die Hälfte bis ein komplettes Goldproduktionsjahr nach. In nicht mal zehn Jahren (siehe obiges Video) hat sich die Nachfrage in etwa verfünffacht. Die Auswirkungen bei selber Nachfrageentwicklung, allein aus China, auf den Goldpreis werden somit früher oder später durchschlagen müssen umso die extreme Differenz zwischen Goldproduktion und Goldnachfrage ausgleichen zu können. Da die Goldminenproduktion mittlerweile zudem den Zenit erreicht haben dürfte, wird sich die Angebotsdifferenz wohl zukünftig weiter dramatisch zuspitzen. Glänzende Aussichten also für alle Goldanleger.

PS: Seriösen Goldanbieter inkl. die Möglichkeit der bequemen mtl. Goldsparplan-Variante finden Sie hier.

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Die Kreditkartenschulden der US-Amerikaner explodieren Bisher keine Ratings.

Momentan ächzt das Finanzsystem aus allen Fugen. Kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen drohen die Kreditkartenschulden der US-Amerikaner einen neuen Finanz-Tsunami auszulösen.

Der Zustand des Finanzsystemes ist aktuell als stark Besorgnis erregend noch viel zu dezent betitelt. Denn an mehreren Enden droht der Kollaps des gesamten Geld- und Finanzsystemes. Viel mehr Erosionskräfte als noch 2008 im Zuge der Finanzkrise. Nun kommt eine weitere Gefahr dazu, welche die nächste Finanzkrise auslösen könnte, die Kreditkartenschulden in den USA droht immer bedrohlicher zu werden und würde schon heute viele Banken in die Zahlungsunfähigkeit reißen. Da viele Banken logischerweise – immer noch – „too big to fail“ sind, müssten erneut Staaten als Rettunganker fungieren.

Problem: Mittlerweile sind die meisten Staaten selbst am Rande des bankrotts inklusive die USA. Was passiert also beim nächsten Crash? Genau, wenn der Staat nicht mehr retten kann, muss letztlich der Bürger bürgen und daher ist es wichtiger als je zuvor sich aus dem Schuldgeldkreislauf zu befreien.

Hier das Video: Die Kreditkartenschulden der US-Amerikaner explodieren

Gold bietet eine Absicherung vor dem nächsten großen kommenden Crash. Durch physisches Gold kann man sich fern des Geldkreislaufes positionieren um sich somit der zukünftigen Bürge zu entziehen.

Ganz egal ob der nächste große Crash nun tatsächlich durch das platzen der Kreditkartenschulden in den USA ausgelöst wird oder durch eine neue Immobilienblase – wie im Jahre 2008 – oder durch einen erneuten rapiden Crash an den Börsen (wie die Dotcom-Blase). Gold bringt das Vermögen durch jeden beliebigen Crash und auch auch durch Inflationen, Währungsreformen und Deflationen und das bewiesenermaßen seit bereits über 5.000 Jahren.

Besonders aktuell ist die Versicherung des Vermögens in Gold zu einem günstigen Preis zu haben. Sowohl Timing – mit Ausblick auf die zunehmenden Verwerfungen im Finanzsystem – als auch der aktuelle Goldpreis machen eine jetzige Absicherung in Gold besonders attraktiv.

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Geld hat ab jetzt keinen Preis mehr – erschreckende Entscheidung der EZB Bisher keine Ratings.

Seit letzter Woche hat Geld faktisch keinen Preis mehr, denn die EZB hat den Leitzins auf Null Prozent gesenkt. Welche katastrophalen Auswirkungen nun auf den Sparer zukommen.

Der EZB-Leitzins wurde letzte Woche auf Null Prozent gesenkt, gleichzeitig wurde das Ankaufprogramm von Staatsanleihen um über 30% erhöht – auf 80 Milliarden Euro und der Strafzins um etwa 1/3 auf 0,4 Prozent angehoben.

Doch was bedeuten diese Veränderungen für den Sparer?

  1. Nun, als erstes wird der Zins noch weiter fallen. Bedeutet Sparer in Geldwerten wie Riester, Sparkonten, Lebensversicherungen bekommen immer weniger. Schon jetzt ist der reale Zins weit negativ, d.h. Vermögensabbau, statt Vermögensaufbau.
  2. Zugleich wird die Inflation durch das Geld drucken früher oder später durchschlagen, wobei von einer „Ketchup-Inflation“ auszugehen ist, d.h. sehr plötzlich steigende Preise. Somit werden die Zinssparer zukünftig noch stärker durch die Hintertür enteignet.
  3. Des Weiteren wird das billige Geld dazu führen das Aktien und Immobilien weiter im Preis steigen. Diese Preissteigerungen sind allerdings ohne Substanz, bedeutet früher oder später wird hier die Blase – wie im Jahre 2008 in den USA der Crash der Immobilienpreise – platzen.
  4. Dem nicht genug, sorgt der geringe Zins dafür, dass die Kredite weiter fallen, wodurch Geschäftskonzepte gefördert werden welche sich hingegen in einem normalen Zinsumfeld nicht etablieren könnten. Bedeutet, aktuell entstehen viele Unternehmen welche keine Nachhaltigkeit haben. Hier sei als Warnung an die Dotcom-Blase erinnert, in dessem Zuge viele Unternehmen pleite gingen.

Einige weitere Worte zu der Entscheidung der EZB und den damit verbundenen zukünftigen Auswirkungen im folgenden Videobeitrag:

Fazit: Sparer in Geldwerten werden immer mehr die Dummen sein. Aber auch Sachwerte wie Immobilien und Aktien bieten keine wirkliche Alternative, da diese Anlagen mittlerweile allgemein überbewertet sind.

Gold hingegen ist aktuell sehr preisgünstig. Doch der günstige Goldpreis sollte das letzte Argument sein um Gold zu kaufen, sondern in erster Linie das Motiv der Absicherung. Gold gilt bekanntermaßen schon seit über 5.000 Jahren als ideale Krisenwährung. Egal ob wir zukünftig also einen neuen Crash erleben oder eine erneute ausufernde Inflation, ein Goldbarren bleibt auch morgen noch ein Goldbarren und stellt somit die ideale Vermögensabsicherung dar. Was hingegen Geldwerte in Zukunft wert sein werden steht in den Sternen.

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Lüge der Börsenkursentwicklung seit Finanzkrise 2008 Bisher keine Ratings.

Steigende Börsenkursentwicklung gleich steigende Wirtschaftsleistungen? Weit gefehlt! In diesem Video erfährst Du warum die letzten Preisanstiege an den Börsen zum großen Teil lediglich aufgrund des Gelddruckens zurück zuführen sind. Dazu zeige ich Dir die eindeutigen Parallelen zu den Bankbilanzen von FED und der japanischen Notenbank.

Quelle der Grafik im Video WIWO.

Die Preissteigerungen an der Börsen, seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008, beruhen also vor allem aufgrund des billigen Geldes. Es wird in dem Video genau deutlich, dass die Aufblähung der Notenbankbilanzen synchron zu den Börsenkursentwicklungen verläuft. Das billige Geld sucht sucht sich also seinen Weg und findet diesen in den Börsen, wodurch die Kurse künstlich in die Höhe getrieben werden. Ist dies nachhaltig? Sicherlich nicht, denn wenn man weiß, dass die Preissteigerungen vor allem aufgrund des billigen Geldes resultieren, dann ist eine Blasenbildung – wie in den USA 2008 bei den Immobilien – sehr wahrscheinlich, d.h. eine Preiskorrektur wird, meiner Meinung nach, kommen.

Ich vermute, dass dies nun auch immer mehr Großinvestoren erkennen werden und aus dem Aktienmarkt rausgehen und nach Alternativen suchen. Insbesondere in einer zusätzlich wirtschaftlich angespannten Situation, wie u.a. aufgrund des aktuellen Börsencrashs in China, die Ölpreisdramatik – immer mehr Länder macht der niedrige Ölpreis zu schaffen (wie bspw. Russland, Nigeria, Venezuela, aber auch den USA, mittlerweile sind 2/3 der Frackingunternehmen insolvent) – , der Flüchtlingswelle, der Crash am US-Junk-Bond Markt, der rasant ausufernden Staatsverschuldung weltweit usw.. Die Risiken haben also extrem zugenommen. Da es zudem quasi keine Zinsen mehr gibt, sich die Immobilienpreise ebenfalls längst in einer Blasenbildung befinden, bleibt nicht zuletzt aus Mangel an Alternativen nur noch Gold. Da Gold gleichzeitig die ultimative Absicherung fürs Vermögens bedeutet und das nachweislich seit mehr als 5.000 Jahren, sehe ich gerade jetzt glänzende Zeiten für den Goldpreis und somit gerade aktuell ein gutes Timing zur Positionierung in der schönsten Anlage der Welt.

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Einmalanlage in Gold oder doch besser Goldsparplan? Bisher keine Ratings.

Immer wieder erhalte ich Anfragen der Art: „Matthias ist aktuell ein guter Einstiegspunkt in Gold?“ Oder: „Matthias, wie schätzt Du den aktuellen Goldpreis ein?“ Lohnt sich also aktuell eine Einmalanlage in Gold oder ist ein Goldsparplan die bessere Variante?

Nun, meiner Meinung und Einschätzung nach ist der Goldpreis derzeit extrem unterbewertet und somit das Timing zum Nachkauf günstig.

Allerdings, beobachte ich auch immer wieder wie sich Verbraucher hin und her gerissen fühlen und somit lange zögern und gute Einstiegszeitpunkte zur Performance-Optimierung verpassen. Wie schlecht der Ottonormalverbraucher durch sein prozyklisches Anlageverhalten – anstatt antizyklisch zu investieren – generell abschneidet, wenn er versucht selbst gute Einstiegszeitpunkte zu finden, beweist ein erschreckender Bericht von Capital.

Die Mainstreammedien haben in meinen Augen einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das unterirdische abschneiden der Verbraucher, so wie bspw. das Wirtschaftsportal Handelsblatt gerade erst vor einigen Tagen – als der Goldpreis seine Talbildung erreichte und somit der Einstiegszeitpunkt extrem günstig war – viel negatives zu Gold berichtete, wie u.a. folgende Videos belegen:

  • Finger weg von Gold: Die Redakteurin behauptet dabei u.a. weiter in Aktien zu investieren, lassen Sie das mit dem Gold! Nicht nur das also Gold zu diesem Zeitpunkt, wie schon erwähnt, extrem günstig war, sondern auch das Aktien zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos gleichzeitig bereits in der Übertreibungsphase – DAX bei etwa 12.000 Punkten – standen.
  • Übrigens, gerade vor einigen Wochen hatte ich zu Aussagen von Handelsblatt und Gold berichtet: https://youtu.be/COj_jN3v5V8

Im folgenden Video schildere ich warum ich persönlich eine Einmalanlage in Gold für den Normalverbraucher grundsätzlich als suboptimal betrachte und die regelmäßige Anlage/Goldsparplan als sinnvoller erachte:

Das einfach oft besser ist und sich eine bequeme regelmäßige Goldanlage bereits mit kleinen monatlichen Beiträgen durchaus lohnen kann hat unter anderem Goldmichel GM in einem Kommentar unterhalb des obigen Videos an einem beeindruckendem Rechen-Beispiel aufgezeigt, dazu hier der Screenshot (zum vergrößern der Abbildung bitte einfach anklicken):

Goldmichel GM Youtube Video-Kommentar

Fazit: Für den durchschnittlichen Anleger ist eine kontinuierliche Anlage im Allgemeinen die beste Lösung. So profitiert man durch einen Goldsparplan durch einen guten Durchschnittskosten-Effekt/Cost-Average-Effect und spart zugleich viel Zeit, da man automatisch regelmäßig Goldanteile erwirbt. Dennoch kann es natürlich nicht schaden zusätzlich Einmalanlagen zu tätigen, doch sollte man sich dann vorab detaillierter mit der Materie beschäftigen, so das man dann auch wirklich antizyklisch und nicht prozyklisch beim Goldkauf agiert.

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Sind Anlagediamanten eine sinnvolle Beistreuung im Vermögensportfolio? Bisher keine Ratings.

Anlagediamanten könnten eine sinnvolle Ergänzung im Vermögensportfolio sein, allerdings sollte man vorab einige wichtige Dinge beachten.

Sie erinnern sich an Marilyn Monroe, die als Kult-Blondine und Fernsehschönheit vor allem die männlichen Zuschauer gleich reihenweise um den Verstand gebraucht hat? Nun, dann kennen Sie sicherlich auch jenes Zitat, dass Diamanten nach wie vor die besten Freunde einer jeden Frau sind!? Nicht minder attraktiv sind Anlagediamanten jedoch, wenn eine gute sichere Rendite für das angesparte Geld gesucht wird!

Die Suche nach einer guten Rendite fällt heute schwer!

Aktien schienen in der Vergangenheit für viele Anleger eine lohnende Alternative. Ein Trend, weg von Sparbuch und Festgeld, der nicht unbedingt mit einer größeren Risikofreude der Investoren Hand in Hand geht.

Vielmehr scheint die Suche nach alternativen Anlagestrategien oftmals aus der Not geboren. Denn letzten Ende hat diese Flucht vieler Anleger in Rohstoffe, Edelmetalle auch mit den mickrigen Zinsen zu tun, die heute vielerorts auf Fest- und Tagesgeld gezahlt werden. Die nämlich sind derzeit so niedrig, dass ein Vermögen nach und nach aufgezehrt wird. Ganz einfach, weil die gezahlte Rendite oftmals unterhalb der Teuerungsrate liegt, so dass derjenige, der zu Beginn des Jahres eine Summe X zur Verfügung hatte, zum Jahresende einen realen Verlust gemacht hat.

Vor allem institutionelle Anleger setzen auf Sachwerte!

Wer (s) ein Vermögen sichern oder gar vermehren will, wird daher heute an Sachwerten nicht mehr vorbeikommen. Das könnten Aktien, also Beteiligungen an Firmen, aber auch Edelmetalle oder Anlagediamanten sein. Aktien allerdings benötigen viel Know How und können im Worst Case einen Totalverlust bedeuten.

Auch die Produkte für Privatinvestoren häufen sich. Zudem bestätigen Experten und Banken, dass auch viele Privatleute heute Gold und Silber sowie Anlagediamanten und Münzen für ihre Anlagestrategie entdeckt haben.

Anlagediamanten bieten Chancen wie auch Risiken:

Anlagediamanten BuchSchließlich gelten gerade Diamanten als wertbeständig und unvergänglich. Doch ist es wirklich so, dass eine Anlage in Edelsteine und Edelmetalle stets ein glänzendes Geschäft ist?

Nun, zunächst einmal handelt es sich hier um (seltene) Rohstoffe, die stets, auch im Falle von wirtschaftlichen Unruhen und Finanzkrisen, einen bestimmten Wert haben.

Totalverluste, bei Aktien und Zertifikaten durchaus denkbar, sind daher bei einem Investment in Anlagegold oder Anlagediamanten nicht zu befürchten. Auf der anderen Seite ist es so, dass hier eine Rendite ausschließlich über die Kursschwankungen und Wertsteigerungen an den Rohstoff- und Edelsteinbörsen generiert wird. Will meinen: Wie die Aktienkurse, können auch die Diamanten- und Goldpreise sinken oder – schlimmstenfalls – dramatisch einbrechen.

Das bedeutet, dass ein Goldbarren oder eine Diamanten-Kollektion, die an einem bestimmten Stichtag erworben wird, auch an Wert verlieren kann. Anleger sollten also die Schwankungen der Edelmetall- und Edelsteinpreise im Blick haben und niemals unüberlegt kaufen (Alternative: Regelmäßig kaufen um so durch den Cost-Average-Effect die Preisschwankungen auszugleichen).

Das gilt um so mehr bei Diamanten, deren Reinheit und Wert für den Laien schwer einschätzbar ist. Denn im Gegensatz zu Anlagemünzen oder Silberbarren, die am Tag X einen festen, börsennotierten Wert haben (der auch im Wirtschaftsteil jeder größeren Zeitung publiziert wird), hängt der Wert von Edelsteinen von diversen Faktoren ab.

Seltene Farben oftmals besonders begehrt!

Unter anderem entscheidet hier Größe, Schliff und Reinheit über den Preis. Auch die Farbe eines Diamanten kann viel zu seinen späteren Wertsteigerungschancen beitragen. So erfreuen sich heute auch farbige Anlagediamanten, so genannte Fancy Colored Diamonds, großer Beliebtheit.

Besonders begehrt sind die Farben Blau und Rosa, die bei Sammlern sehr gefragt sind und daher in der Regel viel Potential haben. In Sachen Investment können daher Farbdiamanten eine Alternative zu einem naturfarbenen Stein sein.

Wertstabil, jedoch nicht „unkaputtbar“:

Dabei sind Anlagediamanten, trotz ihres oftmals hohen Wertes, relativ klein und handlich zu lagern. Bevorzugt natürlich in einem Tresor oder versicherten Bankschließfach, denn theoretisch kann jeder Dieb einen Diamanten oder eine Goldmünze, die entwendet wurde, rasch und spielend „leicht“ versilbern.

Auch Stöße oder Brände können Diamanten beschädigen und stark in ihrem Wert beeinträchtigen. Eine sichere Lagerung, die das Edelmetall oder den Edelstein vor Kratzern und anderen Beschädigungen schützt, ist damit unverzichtbar.

Speziell Anlagediamanten sollten dabei ausschließlich bei Fachhändlern sowie mit anerkanntem Zertifikat gekauft werden. Ob sich dann ein Wertzuwachs einstellt, wird von vielen verschiedenen Faktoren abhängen. Den Sammlereigenschaften, aber auch der politischen und wirtschaftlichen Lage. So tragen politische Unruhen oftmals zu einer verstärkten Nachfrage nach Diamanten und Edelmetallen bei und können damit die Preise nach oben treiben. Auch die Nachfrage einzelner Länder, etwa aus China, trug in der Vergangenheit oftmals zu stabilen Preisen sowie Kursgewinnen bei.

Auf der anderen Seite kann dies niemand garantieren und können Edelsteine und Anlagegold auch an Wert verlieren. In den letzten Jahrzehnten ist der Preis der Anlagediamanten sehr stabil gestiegen und ist wesentlich weniger volatil verlaufen als bspw. die Goldpreisentwicklung, wie die folgende Grafik eindrucksvoll zeigt:

Anlagediamanten Preisentwicklung 1960 bis 2013

Anlagediamanten Preisentwicklung 1960 bis 2013

Wie oben in der Abbildung ersichtlich entwickelte sich der Preis für Anlagediamanten nahezu unaufhörlich von 2.700 USD im Jahre 1960 auf 28.400 USD im Jahre 2013.

Zum Vergleich die Goldpreisentwicklung: Der Goldpreis hat sich im selben Zeitraum etwa 4 mal so stark entwickelt wie die Preise für Anlagediamanten. Lag der Goldpreis im Jahr 1960 bei etwa 35,7 USD, war er im Jahre 2013 bereits bei etwa 1.600 USD, d.h. der Goldpreis ist um etwa x 45 gestiegen, der Preis für Anlagediamanten hingegen „nur“ um mal 10,5.

Totalverluste indes sind (es sei denn, der Rohstoff würde dem Anleger entwendet oder durch ein Feuer oder einen Erdrutsch zerstört) bei Diamanten, wie bei Edelmetallen, nie zu befürchten!

Fazit zu Anlagediamanten:

  • Anlagediamanten können eine zusätzliche sinnvolle Diversifikation im Vermögensportfolio darstellen, allerdings sollte man es dabei auch nicht übertreiben.
  • Positiv ist bei Diamanten vor allem, das sehr viel Wert auf kleinsten Raum abgesichert wird, so das sie u.a. leicht versteckt werden können und besonders mobil sind.
  • Auch die stabile Wertentwicklung macht Anlagediamanten prinzipiell attraktiv. Dennoch ist es keine Anlagenklasse für kurzfristige Spekulationen, sondern ähnlich wie die Goldanlage, ein langfristiges Investment.
  • Beachten sollte man bei Anlagediamanten auch den verhältnismäßig hohen Spread – Spanne zwischen Kauf und Verkauf.
  • Im Gegensatz zur Goldanlage fallen bei Anlagediamanten zudem 19% Mehrwertsteuer an und sollten daher in den Kosten berücksichtigt werden.
  • Ansonsten sind Anlagediamanten in Deutschland – ebenso wie Gold – nach einem Jahr Spekulationsfrist vor der 25 prozentigen Abgeltungssteuer befreit. Auch Solidaritätsbeiträge und Kirchensteuer fallen bei Anlagediamanten, nach diesem Zeitraum, nicht an.

Weitere Vor- und Nachteile der Diamantenanlage und wertvolle Tipps zu Anlagediamanten finden Sie auch im folgenden Beitrag.

 

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