Einmalanlage in Gold oder doch besser Goldsparplan? Bisher keine Ratings.

Immer wieder erhalte ich Anfragen der Art: „Matthias ist aktuell ein guter Einstiegspunkt in Gold?“ Oder: „Matthias, wie schätzt Du den aktuellen Goldpreis ein?“ Lohnt sich also aktuell eine Einmalanlage in Gold oder ist ein Goldsparplan die bessere Variante?

Nun, meiner Meinung und Einschätzung nach ist der Goldpreis derzeit extrem unterbewertet und somit das Timing zum Nachkauf günstig.

Allerdings, beobachte ich auch immer wieder wie sich Verbraucher hin und her gerissen fühlen und somit lange zögern und gute Einstiegszeitpunkte zur Performance-Optimierung verpassen. Wie schlecht der Ottonormalverbraucher durch sein prozyklisches Anlageverhalten – anstatt antizyklisch zu investieren – generell abschneidet, wenn er versucht selbst gute Einstiegszeitpunkte zu finden, beweist ein erschreckender Bericht von Capital.

Die Mainstreammedien haben in meinen Augen einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das unterirdische abschneiden der Verbraucher, so wie bspw. das Wirtschaftsportal Handelsblatt gerade erst vor einigen Tagen – als der Goldpreis seine Talbildung erreichte und somit der Einstiegszeitpunkt extrem günstig war – viel negatives zu Gold berichtete, wie u.a. folgende Videos belegen:

  • Finger weg von Gold: Die Redakteurin behauptet dabei u.a. weiter in Aktien zu investieren, lassen Sie das mit dem Gold! Nicht nur das also Gold zu diesem Zeitpunkt, wie schon erwähnt, extrem günstig war, sondern auch das Aktien zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos gleichzeitig bereits in der Übertreibungsphase – DAX bei etwa 12.000 Punkten – standen.
  • Übrigens, gerade vor einigen Wochen hatte ich zu Aussagen von Handelsblatt und Gold berichtet: https://youtu.be/COj_jN3v5V8

Im folgenden Video schildere ich warum ich persönlich eine Einmalanlage in Gold für den Normalverbraucher grundsätzlich als suboptimal betrachte und die regelmäßige Anlage/Goldsparplan als sinnvoller erachte:

Das einfach oft besser ist und sich eine bequeme regelmäßige Goldanlage bereits mit kleinen monatlichen Beiträgen durchaus lohnen kann hat unter anderem Goldmichel GM in einem Kommentar unterhalb des obigen Videos an einem beeindruckendem Rechen-Beispiel aufgezeigt, dazu hier der Screenshot (zum vergrößern der Abbildung bitte einfach anklicken):

Goldmichel GM Youtube Video-Kommentar

Fazit: Für den durchschnittlichen Anleger ist eine kontinuierliche Anlage im Allgemeinen die beste Lösung. So profitiert man durch einen Goldsparplan durch einen guten Durchschnittskosten-Effekt/Cost-Average-Effect und spart zugleich viel Zeit, da man automatisch regelmäßig Goldanteile erwirbt. Dennoch kann es natürlich nicht schaden zusätzlich Einmalanlagen zu tätigen, doch sollte man sich dann vorab detaillierter mit der Materie beschäftigen, so das man dann auch wirklich antizyklisch und nicht prozyklisch beim Goldkauf agiert.

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Sind Anlagediamanten eine sinnvolle Beistreuung im Vermögensportfolio? Bisher keine Ratings.

Anlagediamanten könnten eine sinnvolle Ergänzung im Vermögensportfolio sein, allerdings sollte man vorab einige wichtige Dinge beachten.

Sie erinnern sich an Marilyn Monroe, die als Kult-Blondine und Fernsehschönheit vor allem die männlichen Zuschauer gleich reihenweise um den Verstand gebraucht hat? Nun, dann kennen Sie sicherlich auch jenes Zitat, dass Diamanten nach wie vor die besten Freunde einer jeden Frau sind!? Nicht minder attraktiv sind Anlagediamanten jedoch, wenn eine gute sichere Rendite für das angesparte Geld gesucht wird!

Die Suche nach einer guten Rendite fällt heute schwer!

Aktien schienen in der Vergangenheit für viele Anleger eine lohnende Alternative. Ein Trend, weg von Sparbuch und Festgeld, der nicht unbedingt mit einer größeren Risikofreude der Investoren Hand in Hand geht.

Vielmehr scheint die Suche nach alternativen Anlagestrategien oftmals aus der Not geboren. Denn letzten Ende hat diese Flucht vieler Anleger in Rohstoffe, Edelmetalle auch mit den mickrigen Zinsen zu tun, die heute vielerorts auf Fest- und Tagesgeld gezahlt werden. Die nämlich sind derzeit so niedrig, dass ein Vermögen nach und nach aufgezehrt wird. Ganz einfach, weil die gezahlte Rendite oftmals unterhalb der Teuerungsrate liegt, so dass derjenige, der zu Beginn des Jahres eine Summe X zur Verfügung hatte, zum Jahresende einen realen Verlust gemacht hat.

Vor allem institutionelle Anleger setzen auf Sachwerte!

Wer (s) ein Vermögen sichern oder gar vermehren will, wird daher heute an Sachwerten nicht mehr vorbeikommen. Das könnten Aktien, also Beteiligungen an Firmen, aber auch Edelmetalle oder Anlagediamanten sein. Aktien allerdings benötigen viel Know How und können im Worst Case einen Totalverlust bedeuten.

Auch die Produkte für Privatinvestoren häufen sich. Zudem bestätigen Experten und Banken, dass auch viele Privatleute heute Gold und Silber sowie Anlagediamanten und Münzen für ihre Anlagestrategie entdeckt haben.

Anlagediamanten bieten Chancen wie auch Risiken:

Anlagediamanten BuchSchließlich gelten gerade Diamanten als wertbeständig und unvergänglich. Doch ist es wirklich so, dass eine Anlage in Edelsteine und Edelmetalle stets ein glänzendes Geschäft ist?

Nun, zunächst einmal handelt es sich hier um (seltene) Rohstoffe, die stets, auch im Falle von wirtschaftlichen Unruhen und Finanzkrisen, einen bestimmten Wert haben.

Totalverluste, bei Aktien und Zertifikaten durchaus denkbar, sind daher bei einem Investment in Anlagegold oder Anlagediamanten nicht zu befürchten. Auf der anderen Seite ist es so, dass hier eine Rendite ausschließlich über die Kursschwankungen und Wertsteigerungen an den Rohstoff- und Edelsteinbörsen generiert wird. Will meinen: Wie die Aktienkurse, können auch die Diamanten- und Goldpreise sinken oder – schlimmstenfalls – dramatisch einbrechen.

Das bedeutet, dass ein Goldbarren oder eine Diamanten-Kollektion, die an einem bestimmten Stichtag erworben wird, auch an Wert verlieren kann. Anleger sollten also die Schwankungen der Edelmetall- und Edelsteinpreise im Blick haben und niemals unüberlegt kaufen (Alternative: Regelmäßig kaufen um so durch den Cost-Average-Effect die Preisschwankungen auszugleichen).

Das gilt um so mehr bei Diamanten, deren Reinheit und Wert für den Laien schwer einschätzbar ist. Denn im Gegensatz zu Anlagemünzen oder Silberbarren, die am Tag X einen festen, börsennotierten Wert haben (der auch im Wirtschaftsteil jeder größeren Zeitung publiziert wird), hängt der Wert von Edelsteinen von diversen Faktoren ab.

Seltene Farben oftmals besonders begehrt!

Unter anderem entscheidet hier Größe, Schliff und Reinheit über den Preis. Auch die Farbe eines Diamanten kann viel zu seinen späteren Wertsteigerungschancen beitragen. So erfreuen sich heute auch farbige Anlagediamanten, so genannte Fancy Colored Diamonds, großer Beliebtheit.

Besonders begehrt sind die Farben Blau und Rosa, die bei Sammlern sehr gefragt sind und daher in der Regel viel Potential haben. In Sachen Investment können daher Farbdiamanten eine Alternative zu einem naturfarbenen Stein sein.

Wertstabil, jedoch nicht „unkaputtbar“:

Dabei sind Anlagediamanten, trotz ihres oftmals hohen Wertes, relativ klein und handlich zu lagern. Bevorzugt natürlich in einem Tresor oder versicherten Bankschließfach, denn theoretisch kann jeder Dieb einen Diamanten oder eine Goldmünze, die entwendet wurde, rasch und spielend „leicht“ versilbern.

Auch Stöße oder Brände können Diamanten beschädigen und stark in ihrem Wert beeinträchtigen. Eine sichere Lagerung, die das Edelmetall oder den Edelstein vor Kratzern und anderen Beschädigungen schützt, ist damit unverzichtbar.

Speziell Anlagediamanten sollten dabei ausschließlich bei Fachhändlern sowie mit anerkanntem Zertifikat gekauft werden. Ob sich dann ein Wertzuwachs einstellt, wird von vielen verschiedenen Faktoren abhängen. Den Sammlereigenschaften, aber auch der politischen und wirtschaftlichen Lage. So tragen politische Unruhen oftmals zu einer verstärkten Nachfrage nach Diamanten und Edelmetallen bei und können damit die Preise nach oben treiben. Auch die Nachfrage einzelner Länder, etwa aus China, trug in der Vergangenheit oftmals zu stabilen Preisen sowie Kursgewinnen bei.

Auf der anderen Seite kann dies niemand garantieren und können Edelsteine und Anlagegold auch an Wert verlieren. In den letzten Jahrzehnten ist der Preis der Anlagediamanten sehr stabil gestiegen und ist wesentlich weniger volatil verlaufen als bspw. die Goldpreisentwicklung, wie die folgende Grafik eindrucksvoll zeigt:

Anlagediamanten Preisentwicklung 1960 bis 2013

Anlagediamanten Preisentwicklung 1960 bis 2013

Wie oben in der Abbildung ersichtlich entwickelte sich der Preis für Anlagediamanten nahezu unaufhörlich von 2.700 USD im Jahre 1960 auf 28.400 USD im Jahre 2013.

Zum Vergleich die Goldpreisentwicklung: Der Goldpreis hat sich im selben Zeitraum etwa 4 mal so stark entwickelt wie die Preise für Anlagediamanten. Lag der Goldpreis im Jahr 1960 bei etwa 35,7 USD, war er im Jahre 2013 bereits bei etwa 1.600 USD, d.h. der Goldpreis ist um etwa x 45 gestiegen, der Preis für Anlagediamanten hingegen „nur“ um mal 10,5.

Totalverluste indes sind (es sei denn, der Rohstoff würde dem Anleger entwendet oder durch ein Feuer oder einen Erdrutsch zerstört) bei Diamanten, wie bei Edelmetallen, nie zu befürchten!

Fazit zu Anlagediamanten:

  • Anlagediamanten können eine zusätzliche sinnvolle Diversifikation im Vermögensportfolio darstellen, allerdings sollte man es dabei auch nicht übertreiben.
  • Positiv ist bei Diamanten vor allem, das sehr viel Wert auf kleinsten Raum abgesichert wird, so das sie u.a. leicht versteckt werden können und besonders mobil sind.
  • Auch die stabile Wertentwicklung macht Anlagediamanten prinzipiell attraktiv. Dennoch ist es keine Anlagenklasse für kurzfristige Spekulationen, sondern ähnlich wie die Goldanlage, ein langfristiges Investment.
  • Beachten sollte man bei Anlagediamanten auch den verhältnismäßig hohen Spread – Spanne zwischen Kauf und Verkauf.
  • Im Gegensatz zur Goldanlage fallen bei Anlagediamanten zudem 19% Mehrwertsteuer an und sollten daher in den Kosten berücksichtigt werden.
  • Ansonsten sind Anlagediamanten in Deutschland – ebenso wie Gold – nach einem Jahr Spekulationsfrist vor der 25 prozentigen Abgeltungssteuer befreit. Auch Solidaritätsbeiträge und Kirchensteuer fallen bei Anlagediamanten, nach diesem Zeitraum, nicht an.

Weitere Vor- und Nachteile der Diamantenanlage und wertvolle Tipps zu Anlagediamanten finden Sie auch im folgenden Beitrag.

 

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Staatsverschuldung Deutschland, Rendite und Auswirkungen auf die Altersvorsorge Bisher keine Ratings.

Die Staatsverschuldung in Deutschland konnte letztes Jahr (2015) erstmals abgebaut werden. Ist nun alles Friede, Freude, Eierkuchen? Und Auswirkungen der Geldpolitik auf die Altersvorsorge.

Trotz bester Wirtschaftslage, dem Glück des Ölpreisverfalls und stark gesunkenen Kreditzinsen war der Staatsschuldenabbau Deutschlands im letzten Jahr lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Musste Deutschland im Jahre 1995 noch über 6 Prozent Zinsen an seine Gläubiger zahlen, sind es aktuell nur noch 0,41 Prozent, d.h. der Finanzminister muss aktuell 14 x weniger Kreditzinsen aufwenden.

Statistik: Entwicklung der Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Deutschlands in den Jahren von 1995 bis 2015 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Dennoch konnten die Staatsschulden in Deutschland nur marginal verringert werden und liegen nach wie vor bei weit über 2 Billionen Euro. Bedeutet, würde Deutschland weiterhin nur jedes Jahr 17 Milliarden Euro seiner Staatsverschuldung (2,17 Billionen Euro) abbauen, dann würde es unvorstellbare 130 Jahre dauern bis Deutschland seine Schulden zurück gezahlt hätte.

Logisch, also, das zukünftig andere Maßnahmen getroffen werden müssen, damit der Schuldenstand Deutschlands auf angemessenen Niveau bleibt. Die Schweiz lebt es vor, hier bekommen die Anleger schon jetzt Minuszinsen, aktuell -0,22 Prozent. Die EZB tut nun alles damit sich die Zinsen weiter brav nach unten entwickeln. Die Notenpressen werden beschleunigt und somit werden wir es zusätzlich mit einer „Ketchup-Inflation“ zu tun bekommen.

Der Dumme ist letztendlich der Sparer, der immer stärker durch die Hintertür enteignet wird. Im folgenden Videobeitrag mehr zu der Verschuldung Deutschlands, der Geldpolitik und den Auswirkungen auf Lebensversicherungen, Riester, Rürup, Bausparverträge und Co. Dem nicht genug werden nun immer weitere Maßnahmen ergriffen damit niemand aus dem Schuldgeldsystem flüchten kann. Ein Bargeldverbot wurde gerade auf dem letzten Wirtschaftsforum in Davos besprochen. Laut der Deutschen Bank wird das Bargeld in einem Zeitraum von 10 Jahren abgeschafft.

Die SPD will den Bargeldverkehr beschränken und nur noch maximal 5.000 Euro Barzahlung zulassen. Alle Bewegungen um den Bürger zur Bürge heranzuziehen laufen also auf Hochtouren. Schäuble hat sogar letzte Woche die deutschen Sparguthaben zur EU-Sicherung freigegeben. Bedeutet, nun kann der deutsche Bürger für die gesamte Eurozone haftbar gemacht werden.

Fazit: Die Richtung zur bewussten Steigerung der Inflation und Entwertung der Geldvermögen sind klar absehbar. Sparer in Geldwertanlagen – wie Riester, Lebensversicherungen, Bausparverträgen, Bankguthaben, Betriebliche Altersvorsorge – werden zukünftig mehr bluten als jemals zuvor. Zudem wird es zunehmend schwierig sein sich aus diesem Schuldgeldkreislauf zu befreien. Gold ist daher Banken und Politikern ein Dorn im Auge, denn mit Gold kann man sich aus dieser Bürge befreien, da Gold keine Schuld kennt – jenseits des Geldkreislaufes. Ein Barren bleibt immer ein Barren. Geld hingegen kann und wird entwertet werden.

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5 mögliche Crash Szenarien – wirtschaftliche Abwärtsrisiken extrem zugenommen Bisher keine Ratings.

Die wirtschaftlichen Abwärtsrisiken haben in den letzten Monaten extrem zugenommen. Fünf mögliche Crash Szenarien und warum die Risiken gefährlicher sind als 2008, beim letzten großen Crash.

Wer die wirtschaftliche Situation weltweit und die Geldpolitik der Zentralbanken beobachtet, der wird längst mitbekommen haben, dass das Geldsystem vor dem zerbersten steht.

Als letztes Mittel werden weltweit gigantischen Geldsummen aufgewendet. So hat China, um den Börsencrash abzufangen, über 700 Milliarden USD seiner Währungsreserven verpulvert.

Die EZB überschwemmt ebenso als letztes „Allheilmittel“ den Markt mit Geld, in der Hoffnung den Inflationsrückgang endlich aufzuhalten. Meine Meinung: Um steigende Inflation muss sich die EZB zukünftig keine Gedanken machen, wir werden eine „Ketchup-Inflation“ bekommen, d.h. ein sehr rascher Anstieg der Preise. Das Argument der EZB halte ich im Übrigen für eine glatte Lüge, der wahre Grund dieser geldpolitischen Maßnahmen sehe ich vor allem in den enormen angewachsenen Staatsschulden. Die EZB weiß genau, das ohne billiges Geld Italien, Frankreich und viele weitere europäische Länder längst bankrott wären. So kauft man sich Zeit. Zeit in der sich die hoch verschuldeten Staaten günstig refinanzieren können. Problem dabei ist nur, dass die Zeit nicht für Strukturreformen genutzt wird, sondern ganz im Gegenteil, die Staaten sich an die Situation des günstiges Zinses gewöhnen und munter weitermachen.

Und da mittelfristig, durch die Maßnahmen der EZB, auch die Inflation ansteigen wird, werden die Staaten ihre Schulden durch die Hintertür entwerten können.

Aber auch in Japan und den USA sieht es nicht anders aus. Zwar hat die FED die Zinsen erhöht, doch dürfte diese marginale Erhöhung lediglich aufgrund des Vertrauenserhaltens durchgeführt worden sein – denn schon oft genug wurde eine Zinserhöhung in Aussicht gestellt -, als eine geldpolitische Wende einzuleiten. Die USA können sich einfach, da das Land ebenso hoch verschuldet ist, keinen höheren Zins leisten.

Und über Japan, welches bereits weiter über 200 Prozent des BIP verschuldet ist, braucht es keiner weiteren Worte. Das Land ist faktisch längst bankrott. Nur die derzeit lächerlichen und historisch einmaligen niedrigen Zinsen halten das Land weiterhin am Monopoly Tisch. Welche Maßnahmen betreibt Japan nun um das Ruder vielleicht doch nochmal umzudrehen? Genau, auch hier laufen die Notenpressen auf Hochtouren.

Der Verfall des Ölpreises

Aber nicht nur die großen Volkswirtschaften, mit ihren rasant angewachsenen Schuldenbergen und dem letzten verzweifelten Akt des Geld druckens, belegen das ein Reset des Geldsystems unmittelbar bevorstehen könnte, sondern auch an anderen Stellschrauben werden zunehmend Risiken ersichtlich.

Da wäre zum Beispiel der sinkenden Ölpreis. Länder wie Russland, Venezuela und Saudi Arabien sind vom Ölgeschäft im hohen Maße abhängig. Diesen Ländern fehlen nun wichtige Einnahmen, welche nun, aufgrund des Ölpreisverfalls, ausbleiben. So ist in Russland der Rubel auf ein historischen tief abgeschmiert. Dadurch dass der Rubel immer weniger wert ist, können sich die Menschen im Land parallel immer weniger kaufen. Dies betrifft vor allem die Menschen welche eh schon wenig haben – Lebensmittel werden zum Luxusgut. Eine katastrophale Situation. Nicht unwahrscheinlich das bald der 1. Staat, in den stark vom Öl-Export abhängigen Ländern, in die Abwärtsspirale rutsch und einen Dominoeffekt auslöst.

Die BRIC-Staaten

Für unser auf ständiges Wachstum ausgelegtes Geld-System, waren die BRIC-Staaten einer der letzten Hoffnungen Wachstum zu generieren. Wachstumsraten welche das Schuldgeldsystem unbedingt benötigt um die Kredite weiter bedienen zu können. Doch egal ob Brasilien, Russland, Indien oder China (BRIC) Wachstumsraten im zweistelligen Bereich sind mittlerweile reine Fiktion.

In China werden die Löhne immer teurer und das Land hat mit hoher Korruption zu kämpfen, auch die Politik vor Ort, welche ungern ausländische Unternehmen fördert, macht das Land immer unattraktiver für ausländische Investoren. Von den Randerscheinungen des Wachstums in China, wie bspw. die zunehmende Umweltproblematik im Land, ganz zu schweigen.

Auf Russland wurde bereits kurz eingegangen, doch wie sieht es mit Brasilien aus? Brasilien ist mitten in einer der schwersten Wirtschaftskrisen aller Zeiten.

Nur in Indien schaut es noch ganz gut aus. Zwar sind auch hier keine Wachstumsraten im zweistelligen Bereich ersichtlich, doch immer noch weit mehr als in den gesättigten Volkswirtschaften. Statistik: Indien: Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2004 bis 2015 (gegenüber dem Vorjahr) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Randbemerkung: Ich hoffe, sie haben nicht in einer der modischen Fonds „Schwellenländer-Fonds“ investiert, welche von kreativen Finanzinstituten noch vor einigen Jahren im großen Stile auferlegt wurden.

Wir halten also kurz fest: Global gibt es ein gigantisches Schuldenproblem. Die Politiker weltweit haben in ihrer letzten Verzweiflung – auch wenn nicht öffentlich ersichtlich – die Zentralbanken dazu angehalten die Notenpressen hoch zufahren um so das System weiter am laufen zu halten. Die Auswirkungen dieser Politik sehen wir schon heute an den Negativzinsen und damit meine ich nicht den realen Zins nach Inflation, sondern viele Geldanlagen erzielen tatsächlich keine positive Renditen mehr, sondern negative Zinsen. Wie krank muss ein System sein, wo der der Schulden macht, auch noch dafür belohnt wird? Diese irrwitzige Geldpolitik wird in jedem Fall weiter durchsickern. Auch Strafzinsen auf Bankguthaben dürften nur noch eine Frage der Zeit sein.

Dann wäre da noch der Ölpreis, für viele ein Segen, doch für andere, nämlich die welche mit Öl Geld verdienen, ein Fluch.

Neben der Schuldenproblematik und dem aktuellen Ölpreis, ist ein Wachstumsschub aus den viel zitierten Schwellenländern, allen voran den BRIC, äußerst unwahrscheinlich. Dadurch, dass die Fed – „cleverer“ Weise – noch den Zins erhöht hat, werden aus diesen Ländern nun zusätzlich Bargeldbestände abgezogen und in die USA transferiert. Zudem erlangen die Schuldenberge der BRIC zusätzliche Dynamik, da der USD – die Währung in der die angehäuften Schulden der Schwellenländer generell größtenteils geführt werden – an Wert dazu gewinnt. Statt Wachstumsbeschleuniger, stellen die BRIC-Staaten also aktuell vor allem eine zusätzliche Risikogefährdung dar.

Schon diese Risikofaktoren allein sind rekordverdächtig und nahezu einmalig, doch es gibt noch viele weitere Risiken welche ernsthafte (zusätzliche) Auswirkungen auf das System haben könnten. Nehmen wie bspw. die aktuelle Flüchtlingswelle. Werden die Sozialsysteme diesen anrauschenden Tsunami verkraften können? Wird Europa eine europäische Lösung für die Flüchtlingsproblematik finden oder wird sich Europa spalten? Zusätzliche Grenzen würden in jedem Fall der Wirtschaft einen nicht unwesentlichen Schaden zufügen.

Ich möchte keine Panik auslösen und auch keine Ängste schüren. Doch ich denke es ist wichtiger als jemals zuvor einen Teil seiner Ersparnisse aus dem Schuldgeldkreiskauf zu befreien. Wenn es weiter gut geht und das Geldsystem, wieder erwartend, weiter bestehen sollte, dann wunderbar. Doch die derzeitige Entwicklung, die zusätzlichen Risiken und nicht zuletzt die Geschichte – jeder ungedeckten Währung – zeigen eindeutig die weitere Richtung an. Daher ist es für mich persönlich keine Frage ob das System kollabiert, sondern nur wann. Passend zu dieser Thematik das Video: 5 mögliche Crash Szenarien

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Warren Hogan und Victor Thianpiriya: Goldnachfrage aus Asien wird extrem anziehen Bisher keine Ratings.

Laut der Prognose der ANZ-Analysten Warren Hogan und Victor Thianpiriya wird die physische Goldnachfrage aus Asien extrem anziehen.

Warren Hogan und Victor Thianpiriya, Analysten der New Zealand Banking Group, prognostizieren eine rasante Nachfrage nach physischem Gold. Allein aus Asien wird sich, ihrer Meinung nach, die aktuelle Nachfrage von 2.500 Tonnen, bis zum Jahr 2030, auf 5.000 Tonnen verdoppeln. Dies wären 175% der globalen Minenförderung.

Logisch, das dieser erhöhte Nachfrage automatisch auch einen steigenden Goldpreis bedeuten würde und so ist es nicht überraschend das Warren Hogan und Victor Thianpiriya die Feinunze dann bei 2.400 USD sehen.

Demnach ist der aktuelle Goldpreis spottgünstig!

Ich persönlich sehe die Prognose von Warren Hogan und Victor Thianpiriya sogar noch als weit konservativ an, denn würde der aktuelle Goldpreis auf 2.400 USD ansteigen, wären dies gerade mal etwa 5% Wertsteigerung im Jahr, was viel weniger wäre als die vergangenen 40 Jahre – Zeitraum 1970 bis 2010 – , in der der Goldpreis um durchschnittlich 11,7% pro Jahr gestiegen ist.

Doch natürlich ist die Vergangenheit kein Garant für die Zukunft. Also möchte ich nur drei klare Argumente nennen, warum ich auch in den nächsten Jahrzehnten eine vergleichbare Entwicklung des Goldpreises, weit oberhalb von 5%, für mehr als realistisch halte:

  1. Der Goldpeak ist längst erreicht, d.h. der Bezug, von Warren Hogan und Victor Thianpiriya, zu den 175% der weltweiten Minenföderung dürfte dann weit oberhalb der 175% liegen, was wiederum heißt, das lediglich eine Verdopplung des Goldpreises, um Angebot und Nachfrage auszugleichen, bei weitem nicht ausreichen würde.
  2. Weltweit laufen die Notenpressen auf Hochtouren, wodurch die Verbraucher zunehmend das Vertrauen in das staatliche Geld und Geldanlagen verlieren und sich zurück auf „wahre“ Werte besinnen. Dies dürfte zusätzlich für eine steigende Nachfrage, nach physischem Gold, weltweit sorgen.
  3. Die wachsende Bevölkerung bei gleichzeitig sinkender Goldförderung, wird sich ebenso positiv auf den Goldpreis auswirken.

Doch der wahre Wert, und dies sollte jedem Goldanlager bewusst sein, liegt bei Gold natürlich nicht in dem fiktiven Wertsteigerungspotential, sondern vor allem in dem Besitz. Denn „langfristig“ gilt die Devise: „Geld verfällt. Gold erhält!“ Schon sehr rasch könnte es zu einer Situation kommen – wie 2008 als die Finanzkrise tobte, welche im Übrigen nicht behoben wurde, sondern immer noch anhält – , wo Gold einer der wenigen Anlagen darstellt welche das Vermögen bewahrt. Gold ist und bleibt daher die einzig wahre Währung und wird auch in der Zukunft alle kommenden Krisen und Politiker überdauern, so wie seit über 5.000 Jahren der Menschheitsgeschichte.

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„Bester Goldhändler“ laut Focus Money Bisher keine Ratings.

Gold und Edelmetalle stehen als Wertanlage bei Anlegern hoch im Kurs. Man weiß als Käufer aber nicht, welcher Händler im Vergleich besonders kundenorientiert und gut sortiert ist. Man würde als Anleger gerne erfahren, welcher der bekannten Edelmetallhändler herausragende Leistungen bietet. Nun herrscht mehr Klarheit, denn das Magazin „Focus Money“ hat in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Finanzservice Institut“ einen Test unter 30 Edelmetallhändlern initiiert. Das Ergebnis: Klarer Sieger wurde der „GoldSilberShop.de GmbH“ aus Wiesbaden. Er wurde als „Bester Goldhändler“ ausgezeichnet.

Der beste Edelmetallhändler kommt aus Wiesbaden

Der Wiesbadener Edelmetallhändler „GoldSilberShop.de GmbH“ konnte sich gegen die 30 Mitbewerber durchsetzen. Getestet wurden die bekanntesten und größten Anbieter in der Edelmetallbranche in mehreren Disziplinen. Untersucht wurden Kriterien wie das Ankaufs- oder Serviceangebot sowie die Lagerung der Edelmetalle. Dabei geht es beispielsweise um Silber- oder Goldbarren und Münzen. Und obwohl der „GoldSilberShop.de GmbH“ erst seit 2012 in der Szene aktiv ist, konnte er dreimal die Bestnote und zweimal die zweitbeste Note einheimsen. Das ist sicher kein Zufall. Hier deutet sich an, dass man hohe Kundenorientiertheit und eine gute Marktanalyse zur Grundlage genommen hat, um seinen Konkurrenten mit besseren Leistungen die Stirn zu bieten. Der Gründung des Unternehmens anno 2010 folgte 2015 eine Service-Offensivem, die sich ausgezahlt hat.

Der von „Focus Money“ ausgezeichnete Edelmetall-Anbieter hat im vergangenen Jahr eine deutliche Verbesserung seiner Angebotspalette und seiner kundenspezifischen Dienstleistungen vollzogen. Dass diese Offensive von Erfolg gekrönt war, belegen nun auch unabhängige Instanzen. Wie man in der „Focus Money“-Ausgabe Nummer 02/2016 nachlesen kann, hat sich die Mühe gelohnt. Auch das Geschäftsjahr 2015 erwies sich für die Wiesbadener Edelmetallhändler als in der Strategie goldrichtig. Daher blickt der Edelmetallhändler „GoldSilberShop.de GmbH“ mit Zuversicht in das Jahr 2016. Ein hervorragendes Testergebnis gehört sicher zu den angenehmen Image-Förderern. Solche Signale werden auch bei den Anlegern nicht überhört.

Investoren suchen kundenorientierte Anbieter

Wer als Anleger ein Wertdepot anlegt, sollte auf jeden Fall auch Edelmetalle integrieren. Im Edelmetalltest gibt „Focus Money“ in Heft 02/2016 einen Tipp ab, wo sich Investoren gut beraten sehen können. Die aufwendige Untersuchung unter führenden Edelmetallhändlern in Deutschland ergab, dass viele Edelmetall-Händler ausgezeichnete Serviceleistungen anbieten. Bei manchen sind für Verkauftes kundenfreundliche Preise zu erzielen oder im Ankauf zu erhalten. Bei vielen gibt es eine eindrucksvolle Auswahl an Barren oder Edelmetall-Münzen. Es erstaunt daher nicht, dass viele der bekannten Namen in dieser Branche auf den vorderen Rängen platziert wurden. Doch was den Sieger ausmachte, war die zusammengezogene Gesamtbewertung. Hier lag der Wiesbadener Edelmetallhändler „GoldSilberShop.de“ eindeutig vorn. Als Spezialist für Gold- und Silberbarren, Münzen und Anlagediamanten darf dieser Edelmetall-Händler sich nun mit recht als „Bester Goldhändler Deutschlands“ bezeichnen. Die „GoldSilberShop.de GmbH“ bewies in den Disziplinen Service und Lagerung sowie beim An- und Verkauf von Edelmetallen Spitzenleistungen. Den vollständigen Testbericht können Interessenten hier abrufen.

Eine Auszeichnung kommt selten allein

Bei den ausgezeichneten Wiesbadener Edelmetallhändlern herrscht große Freude. Firmeninhaber Tim Schieferstein verriet, dass sein Geschäft erst vor Kurzem das Prädikat „Edelmetallhändler des Jahres 2015“ von der Goldbarren-Wiki.de erhalten hatte. Auch hier wurde besonders hervorgehoben, dass das breit gefächerte Produktsortiment zu dieser Bewertung geführt hatte. Beide Auszeichnungen verstehe man als Ansporn, sagte Schieferstein gegenüber der „Focus Money“. Sein Unternehmen sei mit dem erklärten Ziel angetreten, die Nummer eins unter den deutschen Edelmetallhändlern zu werden. Die Ausweitung der Serviceleistungen hat das Unternehmen diesem Ziel einen bedeutenden Schritt näher gebracht. Logistik- und Prozessoptimierungen, die Eröffnung eines Onlineshops, optimierte oder anonyme Einkaufsmöglichkeiten sowie die bankenunabhängige Einlagerung von Edelmetallen haben sich ausgezahlt. Wenn Sie in Deutschland hergestellte Goldbarren ankaufen möchten oder per Newsletter über die Edelmetall-Analysen des Marktexperten Markus Blaschzok informiert werden wollen, sind Sie beim „Goldsilbershop“ aus Wiesbaden genau richtig.

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Das Spiel der EZB geht nicht auf und Gold gewinnt zunehmend an Bedeutung Bisher keine Ratings.

Die EZB dreht die Geldhähne weiter auf, in der Hoffnung das sich durch die sinkenden Kreditzinsen Unternehmen leichter tun ihr Geld in produktive Bereiche zu stecken und dadurch das Wirtschaftswachstum positiv zu stimulieren. Doch die billige Geldpolitik erweist sich als Trugschluss und schafft neue Blasen.

Eigentlich sollte die Niedrigzinspolitik und das Kaufen stätig neuer Staatsanleihen durch die EZB zu neuen Wachstumsimpulsen führen. Firmen sollten es so einfacher haben Geld aufzunehmen und so wiederum für mehr Beschäftigung und Wachstum sorgen. Staaten sollten dadurch gleichzeitig die Gelegenheit bekommen sich zu refinanzieren – besonders die mittlerweile hoch verschulden Südstaaten, wie bspw. Italien, Griechenland aber auch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone Frankreich.

Doch obwohl die EZB den Geldhahn immer weiter aufdreht, geht die Rechnung nicht auf. Ganz im Gegenteil, die eigentlichen gesetzten Ziele entwickeln sich, durch die Maßnahmen der billigen Geldpolitik der EZB, zunehmends in genau die andere Richtung:

  1. Anstatt, dass die Firmen das Geld in produktive Bereiche investieren, welche für „langfristiges“ Wachstum sorgen, wird das Geld allen voran in Aktien gesteckt, wodurch die Börsen weltweit schwindelerregende Höhen erreicht haben. In China kam man kurz nach der Jahreswende zu der plötzlichen Erkenntnis, dass die Unternehmen weit überbewertet sind. Hoopla. Seit dem 1. Handelstag dieses Jahres sinkt der Börsenkurse in China nun bereits Tag für Tag und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Dies erinnert mich an Japan: Auch die japanischen Börsen stiegen und stiegen. Bis zum Jahre 1989 war der Kurs des Nikkei bei oberhalb von 40.000 Punkten. Seitdem ging es immer weiter runter und selbst im Jahre 2013 war der Nikkei noch unterhalb von 10.000 Punkten. Erst mit der billigen Geldpolitik in Japan, wo die Notenbank also ähnlich wie in Europa agiert, wurden die Kurse erneut aufgebläht. Mit gestiegenen Unternehmensgewinnen haben die gestiegenen Kurse aber nichts zu tun, weder in Japan, noch in Europa. Übrigens, der Nikkei ist trotz dieses Zaubertricks weit von seinem Höchststand der 40.000 Punkte entfernt und bewegt sich aktuell gerade mal um die 17.000. Selbst 40.000 wäre nach so langer Zeit real ein Verlust, denn 40.000 von 1989 sind in Kaufkraft viel mehr wert als 40.000 in heutiger Währung wären, aber das nur am Rande. Es wird spannend zu beobachten sein ob die Börsen in China, Europa und den USA eine ähnliche Entwicklung erleben werden.

2. Doch nicht nur die Börsenkurse stiegen – wesentlich mit verursacht durch die billige Geldpolitik – seitdem gewaltig, auch sind mittlerweile Geschäftsmodelle entwickelt worden, welche bei einem normalen Zinsumfeld unproduktiv wären. 

3. Selbst die Staaten haben die günstigen Zinsen zur Refinanzierung nicht genutzt.

4. Viel schlimmer noch: Durch diese Politik der EZB haben sich nun sogar Staaten an den niedrigen Zins gewöhnt und glauben offensichtlich es würde immer so munter weitergehen. Nicht auszudenken was passiert, sobald die Zinsen plötzlich steigen würden. Zur Erinnerung: Schon jetzt – obwohl die Zinsen Rekordverdächtig günstig sind – stecken viele Staaten nahe am Staatsbankrott.

Doch sowohl Japan, wie auch die europäischen Staaten haben mit der niedrigen Geldpolitik, in meinen Augen, vor allem eine Hoffnung. Sie wollen die Inflation enorm steigern um so die immensen Staatsschulden zu entwerten. Die EZB sagt ganz offen, dass die aktuelle Inflation zu niedrig sei und man 2 Prozent ansteuere. Ich bin der Meinung, das dies nur die halbe Wahrheit ist und man sich in Zukunft eine wesentlich höhere Inflation wünscht. Die Politiker wollen und können ihren Wählern einfach nicht die Wahrheit sagen, dass das System am Ende ist bzw. ein Restart erforderlich wäre um die Schulden wieder auf ein gesundes Niveau zurückzuführen, also wird man versuchen das System durch die Hintertür zu resetten, d.h. durch (steigende) Inflation oder/und Währungsreform.

Diese Politik wird in Zukunft besonders die Sparer in Geldanlagen enteignen. Denn ein Zins von bspw. 2% im Jahre nach Abzug der Inflation von ebenso 2% ist real ein Nullsummenspiel. Und je höher die Inflation ansteigen wird, umso höher wird der negative Zins. Gold wird daher in Zukunft zur Aufbewahrung und Schutz des Vermögens wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wie sagte letztens der Börsenguru Marc Faber in einem einem US-Fernsehsender: „Ich denke, das Problem ist, dass eines Tages das ganze Finanzsystem implodiert.“ Gold wird schon bald als Stabilitätsanker glänzen. Der Euro wird, durch die billige Geldpolitik der EZB, immer und immer weicher werden und der weise Satz: „Geld verfällt und Gold erhält!“ gilt dann mehr denn je! Klug also schon jetzt regelmäßig einen Teil seines Geld in Gold abzusichern – ein Goldsparplan ist dabei sicherlich die bequemste Variante – und erlaubt so zusätzlich am Cost-Average-Effect zu partizipieren.

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