Das Geschäft mit der Gier am Beispiel „Prokon“

Wie einfach sich Anleger immer wieder blenden lassen zeigt aktuell besonders beeindruckend das Beispiel „Prokon„. Typische Fehler der Anleger und wie man trotzdem eine überdurchschnittliche gute Rendite und das tatsächlich ohne Tototalverlustrisiko erwirtschaften kann.

Es ist immer das gleiche Spiel auf dass die Anleger hereinfallen. Ganz egal ob „Lehman-Brother-Zertifikate“, Immobilienfonds, Schiffsfonds oder gar geschlossene Flugzeugfonds. Mit seriös aussehenden Broschüren in Hochglanz, übertriebenen Renditechancen und zudem oft angeblich zertifizierten Stempeln von Tüv, Bafin und Co wird sich das Vertrauen der Anleger erschlichen. Mit teils dramatischen Folgen. Aktuelles Beispiel die Prokon-Anleihe. So viel vorab, nach all meinen Erfahrung ist das Unternehmen schon jetzt so gut wie Pleite und Anleger müssen mit einem Totalverlust rechnen, denn der Imageschaden – besonders in diesem hochsensiblen Bereich – ist gewaltig. Kein Anleger wird hier zukünftig noch mit ruhigem Gewissen sein Geld parken und somit ist das Schicksal von „Prokon“ besiegelt. Doch vielleicht passiert ja noch ein Wunder, ich würde es allen Anlegern gönnen. denn nicht wenige habe ihre gesamten Ersparnisse auf eine Karte gesetzt.

Doch warum fallen eigentlich Anleger immer wieder auf Anlageempfehlungen des so genannten „grauen Marktes“ so leicht herein?:

Nun, als aller erstes ist es sicherlich der Wunsch nach mehr Rendite. Insbesondere jetzt in Zeiten der Niedrigzinsen, wo immer mehr Anlegern bewusst wird dass die Zinsen auf dem Sparbuch, Lebensversicherungen, Riester, Bausparer und Co – stärker als jemals zuvor –  Vermögensvernichtung statt Vermögensaufbau bedeuten (siehe untere Grafik).

Zinsen bringen in der Regel immer "real" Verlust

Zinsen bringen in der Regel immer „real“ Verlust

In erster Linie ist also generell „Gier“ das Problem. Der 2. Grund sind meiner Meinung nach die Hochglanzbroschüren, in denen man dann nicht nur nette Grafiken und Bilder vorfindet welche den potentiellen Anleger emotional berühren sollen, sondern auch oft mehr oder weniger erschlichene Zertifikate, welche Sicherheit vermitteln. Dazu nur ein Beispiel, in den Hochglanzbroschüren von „Prokon“ schmückte sich das Unternehmen u.a. mit einer Zertifizierung der Bafin. Was der Laie dabei natürlich nicht weiß – hier wird wieder die Unwissenheit des „normalen“ Anlegers genutzt -, die „Bafin“ gibt im „grauen Markt“ nur ein Stempel dafür dass die Unterlagen vollständig sind, nicht aber bezüglich der Qualität der Anlage. Dieses kleine aber wichtige Detail wird den potentiellen Anlegern natürlich bewusst verschwiegen. Somit dient die Bafin letztendlich vor allem schwarzen Schafen, statt dem Kunden, den sie eigentlich schützen sollte.

Zudem wird oft geworben mit „Steuerersparnissen“, was bspw. im großen Umfang bei den Schiffsfonds“ gemacht wurde. Wo bekanntermaßen auch viele Anleger ihre gesamten Ersparnisse verloren haben. Und wie schnell hier Verbraucher anscheinend ihren Verstand nahezu ausschalten, konnte man die letzten Monate bspw. eindrucksvoll beobachten als bei Silbermünzen die Mehrwertsteuer angehoben wurde – von 7 auf 19%. Plötzlich wollten alle Silbermünzen haben, dumm nur das bereits im Dezember nahezu überall die Münzen vergriffen waren. Man sagt dazu auch oft unter Verkäufern, der Kunde kauft den Rabatt und nicht mehr das Produkt als solches. Das Belohnungszentrum – bei Laien – wird aktiviert, man hat ein (angebliches) Schnäppchen gemacht, man fühlt sich gut.

Aber was nun tun als Alternative, doch das Geld lieber im Sparbuch, unterm Sofa, Riester, Bausparer, LV und Co belassen und sich damit zufrieden geben, dass die Inflation das eigene hart erarbeitete Vermögen nach und nach auffrisst? Nein, es gibt tatsächlich eine Anlage welche niemals wertlos werden kann und zugleich (noch) steuerbefreit ist und gute Renditen erwirtschaftet. Im Durchschnitt lag die Wertsteigerung pro Jahr bei beeindruckenden 9,5 Prozent und dies seit dem Jahre 1970 bis 2010. Doch trotz all dieser Tatsachen, für Gold wird es wohl generell niemals Hochglanzbroschüren geben, denn 1. ist die Marge zu gering um diese finanzieren zu können und 2. lässt sich damit einfach nur recht wenig Geld verdienen. Liegt die Marge bspw. bei Fonds, Riester und Co generell zwischen 20 bis 40%, ist es bei Gold als Anlage generell eine Marge im Promillebereich. Obwohl es auch hier natürlich Ausnahmen gibt, denn Banken schlagen bspw. mal gerne einfach 10 bis 20% oben drauf. Ein Geschäft was sich also vor allem für den Kunden lohnt und eben nicht für die vermittelten Gesellschaften. Somit liegt hier keine Interesse vor, es dem Anleger schmackhaft zu machen.

Wer also hofft hier mal von seinem Bankberater – welche eigentlich lediglich Verkäufer im Interesse des Instituts sind – angesprochen zu werden, wird wohl bitter enttäuscht. Und selbst auf Nachfrage wird man wohl versuchen das Gespräch in Minenaktien oder andere Zertifikat zu lenken, denn diese bringen den vermittelnden Gesellschaften wesentlich mehr Geld. Doch, nicht alles ist dabei Gold was mit Gold zu tun hat. Nur physisches Gold gelagert in anerkannten unabhängigen Hochsicherheitstresorlagern, auch bekannt als Tresorgold, ist eine wirklich sichere Anlage. Alles andere tarnt sich lediglich unter dem Deckmantel des Goldes und kann ähnlich wie Lehman-Zertifikate, Prokon und Co sich früher oder später als eine Art Mogelpackung erweisen. Seriöse und gleichzeitig preiswerte Anbieter zum Bereich physische Edelmetalle finden Sie hier.

Es bleibt dabei, jeder Anleger – ob er nun will oder nicht – sollte seine Hausaufgaben machen und seine Geldanlage zur eigenen Chefsache machen. Eine gesunde Streuung in physisches Gold – bis zu 30 Prozent -, kombiniert mit der Wahl von „Bluechips“ (Aktien) und  eventuell noch eine eigengenutzte Immobilie sind in der Regel eine „langfristig“ gute Wahl. Niemals sollte man allerdings alles auf eine Karte setzen und insbesondere bei Aktien aber auch bei dem oft zitierten Betongold, sollte man sich vorerst tiefgründig mit dieser komplexen Materie auseinandersetzen, denn besonders hier kann man viel falsch machen. Und ich betone es nochmal, bei der eigenen Vorsorge sollten sie niemanden vertrauen bzw. ihre Verantwortung abgeben. Die Geschichte zeigt es eindeutig, das bei diesem sensiblen Thema weder de Staat, noch Banken eine gute Wahl sind. Der „normale“ Mensch bleibt nun mal Affe und somit gierig. Auch wenn wir dies oftmals nicht wahr haben möchten.

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Lebensversicherunsgarantiezins sinkt auf lächerliche 1,25 Prozent

Deutschland hat etwa 80 Millionen Einwohner und unglaubliche etwa 90 Millionen Lebensversicherungsverträge. Eine Anlageform welche schon im Jahre 1982 von der Verbraucherschutzentrale Hamburg als „legaler“ Betrug entlarvt wurde. Denn schon damals war kritischen Beobachtern klar, das es in Wahrheit bestenfalls zu einer Geldvernichtungsanlage, statt zu einer Geldaufbauanlage taugt. Und dies dürfte sich nun noch weiter dramatisieren, der Garantiezins sinkt voraussichtlich auf lächerliche 1,25 Prozent. Und die Wahrheit schaut noch schlimmer aus, warum, werde ich in diesem Beitrag schildern.

Schon vor Jahren habe ich auf diesem Blog vorhergesagt, dass der derzeitige Garantiezins bei Lebensversicherungen von 1,75 Prozent weiter sinken wird. Was zugegeben nichts mit Wahrsagerei zu tun hat, wenn man sich damit beschäftigt, wie die Versicherungsgesellschaften diesen Zins erwirtschaften (wollen). Nun ist es also soweit, schneller als erwartet – trotz vieler weiterer Tricks in den vergangenen Monaten die man angewendet hat um die Kunden noch mehr zu beuteln, u.a. weniger Überschussbeteiligung, Verdrängung von Kunden aus laufenden Verträgen usw. – kommt also nun tatsächlich die nächste große Senkung des Garantiezinses.

Und wenn Sie jetzt eventuell noch dachten, 1,25% Zinsen sind ja immerhin noch mehr als auf dem Sparbuch, dann rede ich hier erstmal noch von der Spitze des Eisberges, denn diese 1,25% beziehe sich nicht auf die gesamte Einzahlung des Kunden, sondern lediglich auf den „Sparanteil“. Und nein, der Sparanteil ist nicht das Geld was der Kunde spart – auch hier arglistige Täuschung des Verbrauchers -, sondern das was nach Verwaltung und Vertriebsspesen übrig bleibt. Bedeutet also, der Kunde erhält eine Verzinsung von weit unterhalb von 1 Prozent. Dies erzielen Kunden unterm Strich im Übrigen schon jetzt nur noch und das bei immerhin aktuell noch 1,75 Prozent Garantiezins.

Wohlgemerkt, Lebensversicherungen waren schon in normalen Zeiten legaler Betrug, dies ist nichts neues. Und die mächtigen Großkonzerne mit Multimilliardengewinnen werden sicherlich auch in der Zukunft gute Argumente finden den Verbrauchern diese legalen Geldvernichtungsanlagen zu verhökern. Selbst wenn es in Zukunft eventuell bald gar keinen Garantiezins mehr gibt, werden die Marketingprofis schon gute Argumente finden, es den Verbrauchern irgendwie schmackhaft zu machen. Denn immer noch ist es ja leider so, das sich der durchschnittliche deutsche Bürger blind auf die Aussagen seines Bankberaters – welche eigentlich keine Berater sondern Verkäufer sind – verlässt, statt die schicken Hochglanzbroschüren kritisch zu hinterfragen.

Lösungen gibt es allerdings: Es bleibt als sinnvolle Alternative „Gold als Anlage“ bzw. ein Goldsparplan ist in der Regel viel sinnvoller als eine Lebensversicherung. So haben Goldanleger durchschnittlich im Jahr 9,5 Prozent Rendite erwirtschaftet (durchschnittlicher jährlicher Goldpreisanstieg aus dem Jahre 1970 bis 2010). Und kommen zudem jederzeit an ihre Ersparnisse wieder ran – volle Liquidität. Dem nicht genug ist Gold eine absolut sichere Anlage, was die Geschichte von Gold seit mehr als 5.000 Jahren eindrucksvoll belegt. Lebensversicherungen hingegen sind in nicht einmal 100 Jahren 3 x komplett entwertet worden, es ist also keine sichere Anlage und kann auch nie eine sein (auch hier wird der Verbraucher arglistig getäuscht). Zudem ist Gold als Anlage nach einem Jahr Lagerhaltung komplett von der Abgeltungssteuer befreit. Und last but not least, eine anonyme Vorsorge, welches insbesondere in Zeiten zunehmender Staatsverschuldung immer wichtiger werden könnte. Daher ist ein Goldsparplan besonders aktuell sinnvoller als jemals zuvor. Eine sicherere Vermögensanlage gibt es nicht. Und trotz allem bietet diese Anlageform überdurchschnittlich hohe Wertsteigerungschancen, vollste Flexibilität/Liquidität und vieler weiterer Vorteile, welche keine andere Anlageform auch nur annähernd bieten kann.

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Warum jetzt die ideale Zeitpunkt ist um verstärkt Gold zu kaufen

Das neue Jahr 2014 dürfte der ideale Zeitpunkt sein um verstärkt Gold zu kaufen. Warum dies so ist und warum andere Anlagen bereits die Hochphase erreicht haben und dem nicht genug, zunehmend unsicher werden, darum wird es im folgenden Beitrag gehen.

Das Jahr 2013 war ohne Frage das Jahr der Aktien und Immobilien. Gold hingegen ist um bis zu 28 Prozent im Preis gesunken. Oder wie es ein „cleverer“ Kaufmann betrachten würde, Gold ist knapp 1/3 günstiger als ein Jahr zuvor. Es gab allerdings im Jahr 2013 auffällige Geschäfte mit dem Goldpreis und auch wenn bisher nichts bewiesen werden kann, liegt der Verdacht nahe, das gewisse Interessengruppen den Goldpreis geschickt manipuliert haben. Doch sollte dies dem klugen Anleger freuen, kann er doch jetzt sehr günstig Gold erwerben und so vom zukünftigen erneuten Goldpreisanstieg überproportional profitieren. Und unabhängig vom aktuell sehr attraktiven Schnäppchenpreis gibt es 7 weitere Gute Gründe, Gold zu kaufen.

Auch nähern sich die Zeichen, dass der nächste Aktiencrash näher rückt. Mit Gold kann man sich also so vor dem wohlmöglich nächsten Kurseinbruch ideal schützen und gleichzeitig würde man überdurchschnittlich profitieren, da sich der Goldpreis in der Regel antizyklisch zu den Aktien entwickelt.

Doch nicht nur „Aktien“ werden immer uninteressanter, auch „Bargeld“ auf Bankkonten und Co wird immer unattraktiver. Unabhängig dessen das dort die Inflation längst die Zinsen auffrisst, ist das angelegte Vermögen  einer stetig steigenden Gefahr ausgesetzt. So entpuppt sich die versprochene Sicherheit bis 100.000 Euro spätestens seit Zypern als klare Lüge. Dem nicht genug, droht eine neue Bankenkrise und auch in Zukunft wird der Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten werden, wahrscheinlich als erstes die Bankkunden selber.

Und was ist mit den „Immobilien“? Auch hier dürfte die Phase der Übertreibung mehr oder weniger erreicht sein. Zudem ist und bleibt eine Immobilie eine sehr komplexe Anlage, welche generell nicht für den Privatanleger geeignet ist. Immobilien sind oft das falsche Gold.

Zusammenfassung: „Immobilien“ und „Aktien“ scheinen den Zenit des Preises erreicht zu haben. „Geldanlagen“ – wie Sparkonten, Bausparvertrag, Riestervorsorge, Anleihen – lohnen sich nicht, da die Verzinsung längst weit unterhalb der Inflation liegt, d.h. Vermögensvernichtung statt Vermögensaufbau. Zudem sind diese Anlagen zunehmends eine unsichere Anlage, da die westlichen Industriestaaten hoch verschuldet sind und somit zukünftig bei einem erneuten Crash voraussichtlich besonders Anleger in diesem Bereich verstärkt zur Bürge heran ziehen werden. Zur Not, durch eine einfache „Währungsreform“, welche alle Kapitalanleger betrifft.

Fazit: Gold bietet aufgrund seines Sachwertcharakters, Anonymität, Liquidität und Flexibilität auch hier den höchsten Schutz und dürfte zudem von einer bevorstehenden Krisensituation überdurchschnittlich profitieren. Und ist zweifelsfrei aktuell dramatisch preiswert. Zwar kann es gut sein, dass der Goldpreis eventuell noch etwas zurück gehen wird, doch genauso schnell kann er wieder steigen. Fakt ist, früher oder später wird er sich wieder nach oben bewegen und nach und nach neue Rekorde erreichen. Schon allein deshalb, weil Gold in Geld gemessen wird. Und Geld verliert bekanntermaßen im Gegensatz zu Gold ständig an Wert. Somit fällt die Entscheidung aktuell sehr leicht, verstärkt in Gold umzuschichten um sich abzusichern und darüber hinaus schon bald überdurchschnittlich zu profitieren.

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Ausblick Goldpreisentwicklung

Immer wieder erlebe ich bei Laien wie viel Unwissenheit besteht wenn es um das Thema Gold geht. Leider ist es so, das nur die wenigsten Anleger welche in Gold investiert sind diese Anlagenklasse tatsächlich verstehen. Und dem nicht genug, oft emotional handeln. In diesem Beitrag wird versucht etwas auf die zukünftige Goldpreisentwicklung einzugehen.

Gold ist – und das sage ich immer wieder – eine „langfristige“ Anlagenklasse. Gold hat daher natürlich auch gewisse Schwankungen, welche mal stärker und mal schwächer ausfallen können. So ist dieses Jahr der Goldpreis um über 30% gesunken! Fest steht allerdings, der Goldpreis kann nicht lange auf diesem Niveau bleiben, schon allein aufgrund der steigenden Abbaukosten, werden beim aktuellen Preis immer mehr Minenbauunternehmen in Turbulenzen geraten. Wenn im Worst-Case sich der Abbau als zunehmend unwirtschaftlich erweist, werden erste Unternehmen sogar insolvent gehen, d.h. der Nachfrage steht mittelfristig immer weniger Angebot zur Verfügung, welches letztendlich somit wieder über einen steigenden Goldpreis ausgeglichen werden muss.

Zudem verstehen viele Anleger nicht, dass die lang erwartete Inflation erst einsetzt, sobald die Produktion wieder spürbar ansteigt. Ab dem Jahre 2015 erwartet das Kieler IfW-Institut bereits eine spürbar ansteigende Inflation. Zeiten der Inflation wirken sich bekanntlich zusätzlich positiv auf den Goldpreis aus. Gold ist sogar überhaupt die beste Anlagenklasse in inflationären Zeiten.

Als weiteres kommt hinzu, das Spanien, Italien und Griechenland immer noch gewaltige Probleme haben. Auch Frankreich steckt immer weiter in einer schwierigen Wirtschaftslage fest. Diese Unsicherheit und Erkenntnis wird in den nächsten Monaten verstärkt ins Bewusstsein geraten und  so ebenfalls positiv auf den Goldpreis drücken. Denn Gold ist bekanntlich und bleibt der letzte echte Hafen der Sicherheit für das eigene Vermögen.

Dem nicht genug, droht bereits die nächste Blase zu platzen. Ob nun eine kommende“Immobilienblase in China“ oder in den USA. Oder ob ein anderes mögliches Krisenzsenario eintritt. Fakt ist, die nächste Krise kommt. Dies ist systembedingt. Fraglich ist nur wie die nächste kommende Krise bewältigt werden soll. So sind bei der letzten Bankenkrise die Staaten eingesprungen, doch diese sind mittlerweile selber hoch verschuldet. Wer soll also beim nächsten Crash bezahlen. Es wird zukünftig zur Bürge der Bürger noch mehr zur Kasse gebeten werden und nur Gold erlaubt es, sich aus diesem Schuldgeldsystem zu befreien. Auch dieser Punkt  wird immer mehr Leuten bewusst.

Last but not least, ist der Goldpreis die letzten Monate stark manipuliert worden. Doch der Goldpreis kann nur mittelfristig manipuliert werden. Schmeißen bspw. Zentralbanken in großen Mengen Gold auf den Markt, ist dieses nur begrenzt möglich, denn irgendwann haben auch die Zentralbanken kein Edelmetall mehr und kehren wieder zurück auf die Käuferseite. Ähnlich ist es mit anderen großen Institutionen (Hedgefonds, Anleihen etc.).

Ergo: Immer schön ruhig bleiben. Wer sukzessive Gold kauft – bspw. bequem via eines Goldsparplanes – kann eh kaum was falsch machen, denn die Preisschwankungen werden durch den Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effect) ausgeglichen. Wer hingegen in Einmalsummen kauft, hat jetzt ein gutes Timing um sehr günstig, wie ein kluger Kaufmann, Gold zu erwerben. Der Goldpreis kann zwar eventuell noch etwas weiter fallen, doch auch genauso schnell wieder ansteigen, es gibt nicht den besten Zeitpunkt zum kaufen. Fest steht allerdings, dass der jetzige Goldpreis ein sehr fairer Preis zum (erneuten) Einstieg ist.

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Deutsche denken zu wenig über die Vermögensvorsorge nach oder/und trauen Banken, ein großer Fehler!

Die Deutschen verschenken jedes Jahr etliche Milliarden Euro und viele der Gering- und Normalverdiener werden direkt in der Altersarmut landen, weil sie einfach zu spät vorsorgen und wegschauen oder/und bei der Vermögensvorsorge schlechte Produkte nutzen, von denen generell nur einer profitiert, nämlich die Bank oder und der jeweilige Vermittler. Wertvolle Tipps zur richtigen Vermögensvorsorge.

Die Deutschen gucken bei der Vermögens- und Altersvorsorge anscheinend lieber weg „Schöndenken und Wegschauen sind die größten Fehler“, sagt Constanze Hintze von der Vermögensberatung Svea Kuschel. „Man ist jung, will das Leben genießen, da mag man nicht an Vorsorge für das Alter und an schlechtere Zeiten denken. Später steht die Familie im Mittelpunkt: In Phasen, in denen Geld fließt, wird Geldanlage oft verdrängt – und irgendwann ist es zu spät.“ Quelle: http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/zehn-tipps-fuer-die-geldanlage-a-936192.html

Ein großer Fehler ist vor allem sich vom Zins eine Wertsteigerung „vorgaukeln“ zu lassen, welche abzüglich von Inflation und Besteuerung generell nicht vorhanden ist. Die Wahrheit ist, weit über 90% der Deutschen betreiben Vermögensvernichtung statt Vermögensaufbau und den wenigsten ist dies überhaupt bewusst, da sie sich mit der Inflation einfach nicht beschäftigen.

Doch selbst wenn, wird häufig ein weiterer typischer Fehler gemacht, nämlich die „offizielle“ Inflation als Richtwert zu sehen, diese ist, man kann es nicht anders sagen, schön gerechnet und hat mit der „wahren“ Inflation absolut nichts zu tun.

Den größten Fehler den man damit verbunden machen kann, ist sein Geld in den Sparstrumpf zu stecken, denn hier verfällt das Geld durch die Inflation besonders schnell, d.h. man kann sich für den Betrag x immer und immer weniger kaufen. Auch „Riestern“ ist leider – entgegen der Behauptung der Politik und Empfehlungen der Banken – keine Lösung, da man im Durchschnitt – trotz Zulagen – mindestens 90 Jahre alt werden müsste, nur um seine eingezahlten Gelder wieder raus zu bekommen, dann kann man seine Ersparnisse doch auch gleich im Sparstrumpf lassen, so bleibt man sogar noch zusätzlich flexibel. Zudem, auch das wird den Riestersparern fast nie gesagt, wird ein Riestervertrag nicht auf den Rente später oben drauf bezahlt, sondern mit dieser verrechnet, d.h. wer nicht über die Grunderwerbsrente kommt – was auf fast alle Gering- und Normalverdiener zutrifft -, erhält später gar nichts von seiner eingezahlten Riestervorsorge ausgezahlt, der Staat wird es danken.

Ein mindestens genauso großer Fehler ist auf Gold bei der Vermögensvorsorge zu verzichten, denn „nur „Gold hat bekanntlich immer einen Wert. Jede andere Anlage, egal ob Riester, Währung, Bausparvertrag, Sparkonto, Lebensversicherung oder eine Aktie können „komplett“ entwertet werden und sind auch in der Deutschen Geschichte, in nicht einmal 100 Jahren 2x komplett entwertet worden. Bis zu 30% Gold im Vermögensportfolio sind daher grundsätzlich nie verkehrt. Wer dies gemacht hat konnte so ganz nebenbei sogar durchschnittlich 9,5% Wertsteigerung pro Jahr erzielen (Goldpreisentwicklung 1970 bis 2010).

Erfreulicherweise ist Gold nicht mehr nur für sehr wohlhabende Menschen zugänglich, sondern mittlerweile ist es sogar selbst für den Kleinstsparer möglich regelmäßig einen Teil seiner erarbeiteten Werte in Gold abzusichern, ein Goldsparplan ist dazu eine bequeme Alternative und erlaubt es darüber hinaus zusätzlich am „Cost-Average-Effect“ zu partizipieren.

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Gold unterbewertet Aktien überbewertet

In diesen Tagen mache viele Privatanleger wieder einen typischen Anlagefehler, besonders jetzt wo schon die Spatzen vom Dach pfeifen „Bist Du schon bei der Aktienrally dabei?“. Was viele jetzt falsch machen und warum es sich gerade jetzt lohnt verstärkt in Gold umzuschichten erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Die meisten Anleger investieren nicht rational sondern emotional. Bedeutet, steigen die Aktien und befinden sich schon auf dem Weg zur Übertreibung/Überbewertung, steigen diese Anleger noch schnell ein, in der Angst was zu verpassen. Umgekehrt ist es beim Thema Gold, viele sind bspw. erst relativ spät eingestiegen und handeln nun wieder emotional, indem sie bei einen unterbewerteten Kurs „Goldpreis“ aussteigen. So funktioniert Vermögensaufbau natürlich nicht. Sondern man sollte im Idealfall vor allem dann einsteigen wenn der Preis besonders günstig, d.h. fair bemessen ist.

Schauen wir uns also den Goldpreis an.  Ist dieser fair bemessen? Meiner Meinung nach ist er es definitiv und ich würde hier ganz klar zum Kauf empfehlen. Natürlich kann es sein, dass der Goldpreis noch weiter sinkt, das weiß niemand so genau. Doch umgekehrt kann er genauso schnell wieder steigen. Die Frage ist aber nicht wann der eventuell beste Einkaufspreis ist, den trifft sowieso niemand genau, da er einfach nicht feststellbar ist, sondern nur ob der Preis fair bemessen ist. Und der Goldpreis ist meiner Meinung nach aktuell stark unterbewertet. Mittel- bis langfristig und da sind sich nahezu alle Experten sicher, wird der Goldpreis wieder stark ansteigen, allein schon deshalb weil sonst bald die ersten Goldminen ihren Betrieb aufgeben werden und eine zunehmende Differenz zu Angebot und Nachfrage führt somit wiederum unweigerlich zu einem steigenden Goldpreis.

Doch es spricht noch wesentlich mehr für einen schon bald erneut rapide ansteigenden Goldpreis. Zu einem ist die Staatsschuldenkrise in allen westlichen Industriestaaten nach wie vor nicht gelöst. Sowohl die USA, als auch Japan und Europa versinken immer weiter in Schulden. Bedeutet die Unsicherheit im System steigt, somit wird Gold als sicherer Hafen immer wichtiger. Wie nahe die USA am Staatsbankrott waren haben wir vor gerade erst einigen Wochen miterleben dürfen.

Zudem steigt mittel- bis langfristig die Inflation, denn die Staaten werden ihren rapiden Schuldenberg nur noch durch „dreckige“ Lösungen entwerten können, diese beliebteste Methode dazu nennt sich im Übrigen „finanzielle Repression„.

Und dass die Zentralbanken mittlerweile nicht mehr unabhängig sind und nicht mehr nur auf die Preisstabilität achten, dürfte mittlerweile schon bei jedem kritischen Beobachter aufgefallen sein. Die Zentralbanken agieren immer weiter im Interesse der Politik. Man spricht sogar bereits über Negativzinsen auf dem Sparbuch. Wohlgemerkt, schon jetzt sind die Zinsen abzüglich Inflation und Steuern negativ, doch in Zukunft könnten sie es auch monetär sein. Dann würde selbst der letzte Bürge(r) merken das was nicht stimmt und somit noch mehr Menschen sichere Werte suchen. Und Gold ist und bleibt die sicherste Anlage der Welt und das seit bereits über 5.000 Jahren – was man von Aktien, Sparbuch und Lebensversicherungen leider nicht behaupten kann.

Es ist also jetzt clever Gold nachzukaufen und zu handeln wie ein kluger Kaufmann. Nach einer ganz ähnlichen Strategie investiert im Übrigen auch Waren Buffet, er spekuliert nicht, sondern guckt sich sein Investments ganz genau an und schaut dann ob der Preis fair bewertet ist. Eine vielleicht zugegeben etwas langweilige Strategie, aber dafür eine sehr weise und langfristige. Und dies ist auch der Grund warum Anleger wie „Waren Buffet“ langfristig gute Ergebnisse erzielen, während bspw. einige Hedgefondsmanager vielleicht mal ab un zu mit ihrer Spekulation/Wette Glück haben, doch früher oder später sich sprichwörtlich verzocken. Also mein Tipp, Investieren auch Sie wie ein kluger Kaufmann und nicht wie ein Spekulant! Gold wird in jedem Fall nie wertlos werden und der Preis ist aktuell definitiv – auch wenn er noch etwas fallen könnte – fair bewertet. Somit ein klares Kaufsignal.

Unten klicken um Artikel „Gold unterbewertet Aktien überbewertet“ als Podcast zu hören

PS: Sie möchten bequem regelmäßig einen Teil Ihres erarbeiteten Vermögens in Gold absichern und zusätzlich am „Cost-Average-Effect“ profitieren. Ein Goldsparplan ist hierzu ein ideale Alternative.

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[Video]-Deutsche Topexperten sprechen über „Gold als Anlage“

Experten sprechen über das Thema „Gold als Anlage“, u.a. Dr. Bruno Bandulet: „Es war mal zeitweise unterbewertet, dann zeitweise überbewertet aber letztenendes hat es die Kaufkraft behalten. Das ist das Hauptargument für Gold.“

Warum gehört Gold in jedes gesunde Vermögensportfolio zu mindestens 20 bis 30% dazu? Etwa weil Gold im Durchschnitt 9,5% Wertsteigerung pro Jahr – 1970 bis 2010 – erwirtschaftet? Oder etwa weil Gold eine Anlage ist welche komplett Abgeltungssteuerbefreit ist? Oder weil Gold einfach nur die schönste Anlage der Welt ist? Oder weil sich Gold jederzeit und überall wieder einfach zu jeder beliebigen Währung umtauschen lässt? Oder weil Gold eine wunderbare anonyme Anlage ist welche einen vor der Willkür des Staates schützt? Es gibt sicherlich etliche gute Gründe sein hart erarbeitetes Geld in Gold abzusichern. Doch hören wir mal was Experten zum Thema Gold als Anlage sagen:

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